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Fair-Play-Wertung: Wenn beim Fußball Farbe ins Spiel kommt

Von den vorderen Plätzen sind die Fußball-Mannschaften aus Springe und Bad Münder in der Fair-Play-Wertung weit entfernt. Unter insgesamt 994 Mannschaften im NFV-Gebiet – von der Bundesliga bis zur Kreisliga – ist der TSV Nettelrede auf Rang 100 am besten platziert. Der FC Springe liegt abgeschlagen auf Platz 874.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Gelbe Karten werden mit je einem, Gelb-Rot mit je drei und Rote Karten mit je fünf Strafpunkten geahndet. Nichtantritte und Sportgerichtsurteile schlagen mit zehn Zählern zu Buche. Die Summe der Strafpunkte wird durch die Anzahl der Saisonspiele geteilt und ergibt den Fairness-Quotienten.

Im Vergleich der insgesamt 32 NFV-Kreise steht der Kreis Rotenburg zum wiederholten Male an der Spitze. Als mit Abstand größter Kreis steht die Region Hannover nur auf Platz 24. Der Kreis Hameln-Pyrmont landete auf dem vierten Rang. Fairstes Team des Kreises ist der MTV Lauenstein. Der Ligarivale des VfB Eimbeckhausen kam in 18 Spielen auf 20 Gelbe Karten (28 Punkte/Quotient 1,11). Die Eimbeckhäuser liegen mit 28 Gelben Karten (keine Platzverweise) auf Platz 134 der Gesamtwertung. Mit 28 Strafpunkten (1,55) liegt der VfB in seiner Kreisliga-Staffel auf dem vierten Platz.

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Das gute Gesamtergebnis hat der Kreis Hameln-Pyrmont auch dem TSV Nettelrede zu verdanken. Das Schlusslicht der Bezirksliga kassierte in 14 Partien 15 Gelbe und eine Rote Karte (20/1,42). Die sah Devin Niemeyer wegen einer Notbremse gegen Eintracht Afferde bereits nach acht Minuten. Mit dieser positiven Bilanz nehmen die Grönjer Rang 100 der Gesamtwertung ein und sind damit das fairste Team im Verbreitungsgebiet.

Von den Springer Mannschaften nimmt Landesligist FC Eldagsen auf Platz 592 die beste Position ein. In 18 Spielen sahen die Schwarz-Gelben 35 Gelbe und zwei Rote Karten – Jan Pinkerneil flog im Heimspiel gegen den 1. FC Wunstorf vom Platz, Felix Groth wurde ausgerechnet beim Rückspiel in Wunstorf vorzeitig zum Duschen geschickt. In der Landesliga liegt das Team von Holger Gehrmann mit 45 Punkten (2,5) mit der SpVgg Bad Pyrmont und dem VfL Bückeburg auf dem geteilten vierten Rang.

Die U23 des FC Eldagsen hat in elf Kreisliga-Partien durch 25 Gelbe und eine Rote Karte 30 Strafpunkte (2,72) gesammelt. Damit findet sich das Team von Karsten Bürst auf Rang 703 der Gesamtwertung wieder. In ihrer Staffel steht die U23 damit auf Rang sieben von zehn Klubs.

Am Ende der staffelinternen Wertung steht der FC Springe – 26 Gelbe und zwei Rote Karten in elf Partien ergeben 36 Strafpunkte (3,27). Damit liegen die Springer in der Gesamtwertung nur auf Platz 874 von 994 Teams.

Die Vereine der 1. Kreisklassen wurden zwar nicht für die Fair-Play-Wertung erfasst, ihre Bilanz ist aber erwähnenswert: In der Region Hannover führt der SV Altenhagen mit zehn Verwarnungen in elf Spielen (0,9) auch die Fairness-Tabelle an. Der TSV Gestorf kommt auf 16 Gelbe Karten in zehn Spielen (1,6). Härter zugelangt hat der SC Völksen in seinen elf Partien mit 26-mal Gelb und einmal Rot (2,81). In der 1. Kreisklasse Hameln-Pyrmont ist die SG Flegessen mit 14 Verwarnungen in 13 Partien (1.07) das drittfairste Team der Staffel.




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