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Fairness steht im Vordergrund beim HaKi-Turnier

BENNIGSEN. Fairness im deutschen Fußball ist keine Selbstverständlichkeit – doch es geht auch anders. Das haben die Mannschaften beim dritten Hallenturnier der Handicap-Kickers um den Otto-Pokal bewiesen.

Stimmung auf der Bank: Die Handicap-Kickers jubeln. Foto: rp

Selten mussten die Schiedsrichter in der Bennigser Süllberghalle eingreifen und wenn doch ein Spieler zu Fall kam, wurde sich entschuldigt und bei der „Erstversorgung“ geholfen. Schließlich gab es zum Abschluss des Tages die „Fairnesstorte“ zu gewinnen – die überreichte „Eddy“, das Maskottchen von Hannover 96, an die Juniorinnen des TuS Seelze.

Der Spaß war allen Kindern und Jugendlichen anzumerken – trotzdem war in jedem Spiel der Sieg das Ziel. Die Mannschaften bestanden je nach Spielstärke aus fünf bis acht Spielern und sie waren meist gemischt. Mädchen und Jungen mit und ohne Handicap spielten gemeinsam – das ist das Konzept der Handicap-Kickers, kurz: HaKi.

Im Vorjahr waren zwölf Teams am Start, diesmal nur noch acht. „Es war einfach zu eng in den Umkleideräumen und auf den Tribünen“, erklärte Sabrina Rathing, die HaKi-Vorsitzende. Dafür wurde die Spieldauer von 10 auf 15 Minuten erhöht. Vorjahressieger Bremerhaven und der TSV Achim galten als Favoriten. Aber es kam ganz anders.

Clowns sorgen auf der Tribüne für Abwechslung. Foto: rp
  • Clowns sorgen auf der Tribüne für Abwechslung. Foto: rp

Der Tag bestand nicht nur aus Fußball, es wurde auch ein interessantes Rahmenprogramm für die Spieler und Gäste geboten. So konnten sich die Kinder schminken lassen und selbstbemalte Buttons herstellen. In der Mittagspause konnten die teilnehmenden Kicker im Außenbereich ihre Schuss-Geschwindigkeit messen lassen – und zwei Clowns waren ständig zu Scherzen aufgelegt.

Nach den zwölf Partien der Vorrunde standen überraschenderweise zwei Haki-Mannschaften im Halbfinale, Bremerhaven und Achim spielten nur um die hinteren Plätze. Beide hannoverschen Halbfinalisten setzen sich durch und so kam es zum vereinsinternen Finale zwischen den „Dribbelkünstlern“ und den „Flankengöttern“. Zuvor wurden im Spiel um Platz fünf gleich 16 Siebenmeter benötigt, bevor die Partie für Haki- „Kopfballungeheuer“ entschieden war. Das mit Spannung erwartete Endspiel entschieden dann die „Dribbelkünstler“ ebenfalls nach Siebenmeterschießen, für sich.

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3. Otto-Pokal der Handicap-Kickers in Bennigsen
Quelle: rp


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