×

Es wird nicht einfacher für den FC Eldagsen

ELDAGSEN. Die ersten beiden Saisonspiele in der Landesliga muss der FC Eldagsen so schnell wie möglich aus dem Gedächtnis verbannen, sollte aber aus den Fehlern lernen. Am Samstag (15 Uhr) tritt die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann beim Aufstiegskandidaten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide an.

lkbm-headshot-NDZ--Dennis-_27-(2)

Autor

Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
Anzeige

Nach den Heimpleiten gegen den TSV Stelingen (0:3) und Aufsteiger SV Alfeld (0:2) wird der erste Auswärtsauftritt nicht leichter. „Der Gegner ist Aufstiegsfavorit. Die Aufgabe wird schwierig, ist aber nicht unmöglich. Wir müssen uns strecken und einfache Fehler abstellen. Es ärgert mich, wie wir die Gegentore kassieren, weil wir nicht konzentriert genug sind“, sagt Gehrmann.

Bei den bisherigen Vorstellungen waren einige Punkte offensichtlich: Hinten verteilen die Schwarz-Gelben Geschenke und lassen zu viele Chancen zu. Trotz des Ausfalls einiger Leistungsträger wie Luca Köneke, Jan Flügge oder Nico Grupe erspielt sich die Mannschaft gute Möglichkeiten, nutzt sie aber nicht. „Wir liefern ordentliche Spiele ab, machen aber keine Tore. Ich will es nicht dramatisieren, aber wir hatten schon einige Chancen, die man auch mal reinmachen darf“, sagt der Coach.

Die Ladehemmung soll sich nach 180 bislang torlosen Minuten im Norden Hannovers lösen. Ein Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr von José Perez, der nach seinem Heimaturlaub in den USA wieder im Aufgebot steht. Rune Flohr hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, sein Einsatz ist dennoch fraglich. Jan Pinkerneil, der gegen die Alfelder eingewechselt wurde, könnte wieder auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld rücken – neben oder hinter Neuzugang Chris Niebling.

Ein weiterer Faktor ist die Verunsicherung, die bei den Eldagsern nach einem frühen Rückstand herrscht. Die fehlenden Führungsspieler könnten mit dem Druck mutmaßlich besser umgehen. Zumindest hat sich kein Spieler aufgedrängt, der in den ersten Partien zum Einsatz gekommen ist. „Es ist schwierig, viele Leute zu ersetzen. Aber ich erwarte von den Spielern aus der zweiten Reihe mehr Dampf“, betont Gehrmann.

Bei den Krähen wird es auf eine stabile Defensive ankommen, wenn man das Spiel so lange wie möglich offen gestalten will. Andernfalls dürften leichtsinnige Fehler eiskalt bestraft werden. „KK ist ein ambitionierter Klub mit der Perspektive für höhere Aufgaben. Der Kader ist gut besetzt, von der Bank kann immer nachgelegt werden“, weiß der Coach. Beton anrühren soll seine Mannschaft jedoch nicht. „Das macht keinen Sinn. Wir wollen nach vorne verteidigen und versuchen, uns Möglichkeiten herauszuspielen“, sagt Gehrmann.

Die Platzherren sind mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen gut in die Saison gestartet. Nach einem 1:1-Remis bei Aufsteiger Niedersachsen Döhren gewann der TSV beim TuS Sulingen mit 2:0.

Das könnte Sie auch interessieren...



Kontakt
Redaktion
Telefon: 05041 - 78932
E-Mail: redaktion@ndz.de
Anzeigen
Telefon: 05041 - 78910
Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
Abo-Service
Telefon: 05041 - 78921
E-Mail: vertrieb@ndz.de
Abo-Angebote: Aboshop

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt