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Es war mehr drin

Springe. So richtig unzufrieden war Jannes Krone nicht mit seiner Heimkehr nach Springe – wirklich zufrieden aber auch nicht. Der 16-Jährige, der bei den HF Springe das Handballspielen gelernt hat und mittlerweile für den Bundesliga-Nachwuchs der TSV Burgdorf spielt, belegte mit der niedersächsischen Auswahl den siebten Platz beim HVN-Pokalturnier, das die HF in den Hallen des Schulzentrums Süd ausrichteten.

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Im ersten Spiel wurden die Niedersachsen, bei denen auch Sergej Gorpishin von Eintracht Hildesheim, der Sohn von HF-Abwehrrecke Slava Gorpishin zum Einsatz kam, von Westfalen beim 13:21 förmlich überrannt. Gegen Rheinland-Pfalz (22:25) und den späteren Sieger Hessen (11:15) lag die Auswahl von Landestrainerin Christine Witte jeweils lange in Führung, gab beide Spiele aber noch aus der Hand. Der einzige Sieg in der Vorrunde gelang beim 24:21 gegen die Auswahl vom Niederrhein. Als Gruppenvierter spielten die Niedersachsen gegen die Mittelrhein-Auswahl um den siebten Rang. Sie gewannen klar mit 29:20, wussten aber, dass bei einer besseren Leistung vor allem im Angriff mehr drin gewesen wäre.

Für den reibungslosen Ablauf beim Turnier sorgte in bewährter Weise HF-Sportwart Jürgen Schild mit seinen knapp 50 Helfern, die sich um die Kampfgerichte, die Verpflegung der zehn Auswahlteams und der Zuschauer sowie die Reinigung der Hallen nach den Spielen kümmerten.

Während die Jungen in Springe spielten, trafen die Auswahlen der Mädchen in Emmerthal aufeinander. Niedersachsen sicherte sich dabei ungeschlagen den Turniersieg. Im Tor stand dabei erstmals die 14-jährige Anna-Christina Westphal aus Bad Münder, die bei der TuSpo mit dem Handballspielen begann und über die Stationen VfL Hameln und TSG Emmerthal mittlerweile bei der HSG Badenstedt gelandet ist.jab/kf

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