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FCE-Coach Karsten Bürst zieht Bilanz: Vor allem auswärts zu viele Punkte liegen gelassen

„Es war ein sehr durchwachsener Saisonverlauf“

Fußball. Mit den letzten Relegationsspielen ist für die Vereine des Bezirks Hannover Spieljahr 2011/2012 endgültig abgeschlossen. Das Bezirksligateam des FC Eldagsen hat schon einige Wochen des Durchatmens hinter sich gebracht und mit der traditionellen Mannschaftsfahrt nach Mallorca das Jahr eins nach dem Gewinn der Meisterschaft hinter sich gelassen und kann in den nächsten Wochen den Blick auf die neue Saison 2012/2013 richten.

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Autor:

Dieter Gömann

Für Trainer Karsten Bürst bietet die fußballlose Zeit Gelegenheit, das vergangene Spieljahr noch einmal Revue passieren zu lassen. „Das war insgesamt ein sehr durchwachsener Saisonverlauf“, sagt er. „Das Hin und Her um den möglichen Aufstieg in die Landesliga nach der errungenen Meisterschaft und die erfolglosen Einsprüche haben in der Vorbereitung doch stärker an den Nerven meiner Spieler gezehrt, als ich vermutet hatte.“

Sein Team habe zwar einen guten Saisonstart hingelegt, doch die eklatante Auswärtsschwäche im Vergleich zum Meisterschaftsjahr sei ausschlaggebend für den gesamten Saisonverlauf geworden. „Wir müssen uns deshalb nicht wundern, dass am Schluss des Spieljahres eben nur der achte Tabellenplatz dabei herausgekommen ist und wir Springe diesmal den Vortritt lassen mussten.“

Auf fremden Plätzen ließ Eldagsen die entscheidenden Punkte für eine bessere Platzierung liegen. „Neun Niederlagen in fünfzehn Begegnungen sind einfach zu viel. Drei bis vier Siege mehr und wir hätten die Saison unter den Top 5 abgeschlossen“, rechnet Bürst vor.

Und was war in den beiden letzten Spielen passiert? „Es gibt Spiele, da läuft einfach nichts zusammen, und das war so beim 1:9 in Barsinghausen und anschließend zu Hause bei der 0:5-Niederlage gegen den FC Stadthagen“, stellt Karsten Bürst fest. Für ihn bedeutete die Klatsche in Barsinghausen einen heftigen Nackenschlag, wie er ihn bisher noch nie erlebt hat. „Unser Auftritt dort war einfach unterirdisch. Sich mit neun Toren abschlachten zu lassen, ist traurig – und ein Witz zugleich“, stellt der FC-Coach fest.

Er schaut voraus auf die kommende Serie: „Mit Holzminden und dem FC Stadthagen sind zwei Spitzenteams nicht mehr dabei. Das verspricht an der Spitze eine interessante Saison zu werden“, sagt er und zeigt auf, wo der Hebel im nächsten Spieljahr angesetzt werden soll: „Wir müssen in den Heimspielen noch konstanter werden und vor allem außerhalb mitspielen. Unser Ziel ist eine Platzierung unter den ersten fünf Teams.“

Vor allem in der Defensive sieht er Verbesserungsbedarf, die Rückwärtsbewegung müsse verbessert werden. „Wir haben mit 83 Treffern nach Barsinghausen (95) den zweitbesten Sturm und belegen dennoch nur den achten Tabellenplatz. Da waren 59 Gegentore einfach zu viel“, so Bürst.



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