weather-image
25°

„Es macht allen deutlich mehr Spaß“

Springe. Ein Viertel der Saison ist um in der 3. Handball-Liga. Und es kristallisieren sich zwei glasklare Favoriten auf den Titel heraus: Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg und die ebenfalls noch verlustpunktfreien HF Springe, die nach der Seuchensaison im vorigen Jahr stärker sind als je zuvor. HF-Manager Dennis Melching ist von der Entwicklung „nicht überrascht“, wie er vor dem Heimspiel am heutigen Sonnabend (18 Uhr) gegen den Oranienburger HC sagt, „wir wussten, dass wir gute Leute haben.“

270_008_6688241_spo_hfjubelwww.jpg

An Qualität im Kader mangelte es auch in der vorigen Saison nicht – aber am Teamgeist. „Dieses Jahr passt es menschlich viel besser“, sagt Melching. Und: „Die Mannschaft hat sich schnell gefunden.“ Bis auf Fabian Hinz, der für drei Monate ein Auslandspraktikum in den USA absolvierte, machte in dieser Saison zudem der komplette Kader die Vorbereitung mit. In der Vorsaison stießen die Linkshänder Nikolaos Riganas und Nils Eichenberger erst wenige Tage vor dem ersten Punktspiel zum Team.

Der Teamgeist und die gute Vorbereitung scheinen Vieles wett zu machen. So machte sich der Ausfall von Spielmacher Jannis Fauteck – zumindest in den Ergebnissen – bislang nicht bemerkbar. In Altlandsberg zuletzt fehlten auch Janis Helmdach und Daniel Deutsch – dennoch gewann Springe deutlich. Auch, weil die jungen Spieler wie Justin Brand und Lukas Reese bislang starke Leistungen zeigen. „Die Hierarchie in der Truppe stimmt“, sagt Melching, „die jungen Spieler sitzen auch mal 60 Minuten auf der Bank, ohne zu murren. Und wenn sie gebraucht werden, sind sie da.“

Sie werden wohl auch heute gegen Oranienburg gebraucht. Ob Helmdach und Deutsch wieder einsatzbereit sind, entscheidet sich kurzfristig. Auch die Einsätze von Toptorjäger Pawel Pietak und Lukas Reese – beide verletzten sich Anfang der Woche im Training – sind fraglich.

Fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Lemgo II haben die Springer bereits. Als großen Aufstiegsfavoriten sieht Melching sein Team aber (noch) nicht: „Wir haben bislang gegen viele Mannschaften aus dem unteren Drittel gespielt. Mal sehen, wie es bis Weihnachten aussieht, vielleicht korrigieren wir dann unsere Ziele.“ Vorerst freut der Manager sich einfach über die starke Saison: „Es macht im Moment allen im Verein einfach deutlich mehr Spaß.“jab

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare