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Es geht um viel mehr als ums Prestige

Springe. Als Trainer des FC Eldagsen hat Milan Rukavina eine makellose Derbybilanz. Viermal traf er mit dem FCE in Pflichtspielen auf den FC Springe, viermal gewann seine Elf zu Null. Auch am morgigen Sonnabend (16 Uhr) sind die Eldagsener klarer Favorit, wenn sie zum Rückspiel der Fußball-Bezirksliga an der Harmsmühlenstraße antreten.

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Rukavina gehört zu den wenigen, die heute noch dabei sind, die Derbys aber schon vor dem Abstieg der Eldagsener in die Kreisliga 2003 miterlebt haben – damals noch als Spieler und Trainer in Springe. „Klar denke ich manchmal zurück“, sagt er, „aber ich versuche, die Leute nicht mit Geschichten von früher zu langweilen. Ich bin klar auf die Gegenwart konzentriert.“ Im Hier und Jetzt haben die Eldagsener die Springer klar als Nummer 1 im Stadtgebiet abgelöst. In der aktuellen Tabelle ist der FCE Zweiter, hat von den letzten zehn Spielen neun gewonnen und nur einmal Unentschieden gespielt und reist mit dem entsprechenden Selbstvertrauen an. Rukavina warnt aber auch: „Mit jedem Sieg wird es schwerer, die Serie zu bestätigen, weil jeder Gegner noch mehr investiert, um sie zu durchbrechen.“

Die Eldagsener Serie dürften die Gastgeber als Motivation allerdings eigentlich nicht brauchen. Für Springe geht es im Abstiegskampf um jeden Punkt. Deshalb sagt FCS-Trainer und Derby-Debütant Ricardo Diaz-Garcia auch: „Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel – egal, wer kommt.“ Er erwartet im Derby wieder die Einstellung, die er beim 0:2 zuletzt in Arnum vermisst hat, „diesen absoluten Willen, den Zweikampf für sich zu entscheiden und dem Gegner zu zeigen, dass er nichts zu holen hat“. Dabei hofft er, dass Daniel Müller, der Dienst hat, es rechtzeitig zum Anpfiff schafft: „Das ist einer von denen, die in jedem Spiel wissen, worum es geht.“

Die Leistungen gegen Garbsen und Niedernwöhren machen dem FCS-Coach Hoffnung. „Da haben wir gut gespielt. Auch im Derby wird es wieder einfacher, weil wir reagieren können“, sagt Diaz-Garcia, der A-Junior Christopher Schierl einen Platz in der Startelf in Aussicht stellt.

Rukavina hält die erste Elf der Springer für eine Mannschaft, „die jedem Gegner in der Klasse große Probleme bereiten kann“. Angst hat er freilich nicht: „Wir wollen die Verunsicherung der Springer ausnutzen und unser Spiel durchziehen.“jab



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