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Es geht noch einmal um alles für den FC Eldagsen

ELDAGSEN. Am letzten Spieltag geht es für Fußball-Landeslist FC Eldagsen um alles. Nicht mehr und nicht weniger. Zwar ist der Klassenerhalt auch bei einer Niederlage am Sonnabend (16 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Wetschen möglich – aber wer will sich schon auf die anderen verlassen?

Sebastian Mende (l.) will auf die Zähne beißen und trotz Knöchelverletzung im entscheidenden Heimspiel gegen Wetschen dabei sein. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir fiebern dem Spiel entgegen, weil wir es noch selbst in der Hand haben“, sagt FCE-Trainer Jens Möbes. „Wir haben aber auch Respekt vor der Aufgabe.“ Wetschen ist abgeschlagenes Schlusslicht und steht seit Wochen als Absteiger fest. Einen ihrer zwei Siege feierten die Wetschener aber im Hinspiel beim 4:0 gegen Eldagsen. „Das war mit Abstand unser schlechtestes Spiel“, erinnert sich FCE-Kapitän André Gehrke mit Grausen zurück. Das bedeutet aber auch: „Wir haben was gutzumachen und brennen auf Sonnabend.“

Die Eldagsener wollen nichts dem Zufall überlassen. Um bei den angeschlagenen Spielern – das sind bekanntlich nicht wenig – kein Risiko einzugehen, wird das Training dosiert. Die Mannschaft trifft sich am Sonnabend dann schon um 13 Uhr zum gemeinsamen Essen mit anschließendem Spaziergang, „dann sind alle schon mal fokussiert“ sagt Gehrke.

Von den drei Mannschaften, die noch für den vierten Abstiegsplatz infrage kommen, haben die Eldagsener den schlechtesten Lauf. Immerhin sieht es personell aber schon wieder besser aus. Rune Flohr, Sebastian Mende und Maximilian Rülke wollen am letzten Spieltag auf die Zähne beißen, auch Paul Nieber ist wieder dabei. Offen ist, ob Steve Goede, der ja wie Nieber und Cezar Paraschiv den Verein verlässt, sich auf dem Platz verabschieden kann – auch er ist noch angeschlagen.

Auch Möbes, der erst vor acht Wochen Michael Wehmann als Trainer ablöste, wird verabschiedet. „Ich komme mit allen klar, aber ich hatte von Anfang an gesagt, dass ich es nur acht Wochen mache“, betont er. „Es muss jemand her, der neue Impulse setzt und das langfristig. Aber diese Langfristigkeit widerstrebt mir im Moment.“

Mit einem Nachfolger ist der Verein sich im Grunde einig, der neue Trainer „macht seine endgültige Zusage aber noch von der künftigen Spielklasse abhängig“, sagt FCE-Sprecher Sebastian Westenfeld – gut möglich also, dass die Eldagsener bei einem Sieg am Sonnabend schon ihren neuen Coach vorstellen.

Der erste neue Spieler steht unterdessen – unabhängig von der Spielklasse – fest: Abas Jaber kommt von Bezirksliga-Absteiger TSV Bisperode. Der 30-jährige Offensiv-Allrounder bringt jede Menge Erfahrung in der Landes- und Bezirksliga mit, spielte unter anderem unter Eldagsens Ex-Coach Milan Rukavina in Tündern.

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