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Springe empfängt Schlusslicht Havelse II

„Es entscheiden Kleinigkeiten“

Springe. Als beim TSV Havelse II nach dem siebten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga 3 der Trainer ausgetauscht wurde, feierte der bis dahin sieglose Aufsteiger vier Erfolge hintereinander. Der FC Springe beendete damals mit einem 5:3-Erfolg in Havelse die Serie, danach hat die Regionalliga-Reserve des TSV, die morgen (16 Uhr) beim FCS gastiert, keinen Punkt mehr geholt. Beste Voraussetzungen für einen Sieg, den die Springer im Abstiegskampf so dringend brauchen.

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Den hatten sie sich schon am vergangenen Wochenende in Nienstädt vorgenommen – und waren beim 1:5 grandios gescheitert. Trainer Ricardo Diaz- Garcia sprach danach fast der gesamten Elf die nötige Einstellung im Abstiegskampf ab. Einer der wenigen, die er ausnahm, war Ruven Klimke. Der wundert sich selber über die schwankenden Leistungen seines Teams: „Ich glaube, dass jeder bei uns im Kopf hat, dass wir gegen den Abstieg spielen, aber ob es am mangelnden Selbstvertrauen liegt oder an etwas anderem – das ist bei mir selbst ein großes Fragezeichen.“

Beim 2:2 im Derby gegen Eldagsen hatten die Springer noch gezeigt, dass sie es besser können und vor allem kämpferisch überzeugt. „So wollten wir in Nienstädt weitermachen, wir haben auch im Training nichts verändert“, sagt Klimke. Das Spiel habe dann aber gezeigt, „dass wir noch nicht so gefestigt sind. Jetzt müssen wir punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren“.

Neben Kapitän Sascha Buchholz ist Klimke der unumstrittene Führungsspieler beim FCS. „Wir Älteren versuchen, Einfluss zu nehmen“, sagt der ehemalige Oberliga-Akteur, „und wenn es nur darum geht, dass alle zu jedem Training kommen.“ Diaz-Garcia hat wegen der prekären Situation schon vor Wochen den Freitag als dritten Trainingstag eingeführt. „Wir müssen alles versuchen“, sagt Klimke, „denn am Ende entscheiden Kleinigkeiten.“

Nur Havelse II als Schlusslicht ist abgeschlagen. Den Vorletzten Hemmingen und den Zwölften Evesen – Springes Gastgeber am nächsten Wochenende – trennen nur vier Punkte. Der FCS liegt als 14. dazwischen – und steht vor den Wochen der Wahrheit mit vier Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. „Wenn wir da nicht die nötigen Punkte holen, haben wir es auch nicht verdient, die Klasse zu halten“, sagt Klimke, dem bewusst ist, dass der Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag dauert – wenn seiner Elf nicht vorher die Luft ausgeht: „Ich hoffe, das letzte Spiel gegen Egestorf wird noch ein Endspiel.“jab



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