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180 Zuschauer erleben in Nettelrede den 1:0-Sieg des Außenseiters

Erste große Überraschung perfekt: Salzhemmendorf schlägt Hagen

Fußball (kf/hjk/gö). Mit einer faustdicken Überraschung endete gestern Abend das erste Pokal-Halbfinale in Nettelrede. Der als Topfavorit angereiste TuS Germania Hagen unterlag BW Salzhemmendorf mit 0:1 (0:1). Salzhemmendorf zog damit ins Endspiel ein.

Marvin Strobel (r.) musste gestern Abend im Halbfinalspiel mit G

Dort trifft die Elf von Trainer Manfred Lentge am Pfingstmontag (14 Uhr) auf den Sieger der Partie Hilligsfeld gegen Grohnde, die heute ebenfalls um 19 Uhr in Nettelrede über die Bühne geht. Das Tor des Tages fiel in der 16. Minute. Matthias Batke überwand mit einem 14-m-Flachschuss Torhüter Sven Schipper. Pech für Hagen, dass Julius Eidam in der 23. Minute nur den Innenpfosten traf. Überhaupt hatte Germania mehr Torchancen in dieser von Felix Wittrock (Aerzen) gut geleiteten Pokalpartie, doch die Blau-Weißen boten taktisch eine ausgezeichnete Leistung. Beim Schlusspfiff war der Jubel riesengroß. Trainer Lentge: „Ich bin überglücklich. Hagen hatte zwar 80 Prozent Spielanteile. Aber ich kann nichts dafür, wenn die so wenig daraus machen.“ Germanias Coach Dirk Sölla kommentierte süffisant: „Dieses Ergebnis passt zu unserer ganzen Saison …“

In der heutigen Begegnung zwischen dem TB Hilligsfeld und dem TSV Grohnde besitzt der Kreisligist zwar die Favoritenrolle, doch der „Underdog“ aus der Leistungsklasse ist immer für eine Überraschung gut. So warfen die Schützlinge von Trainer Klaus Wellhausen mit Nettelrede, Flegessen und Bisperode bereits drei Mannschaften aus dem Oberhaus aus dem Pokalwettbewerb. Zudem stehen die Grohnder in ihrer Liga vor dem Titel-Triumph und dem damit verbundenen Aufstieg.

„Das Pokalspiel ist eine schöne Zugabe, wir können ganz locker und ohne Druck aufspielen“, sagt der TSV-Coach, dessen Team heute Abend in Nettelrede von vielen Schlachtenbummlern unterstützt wird.

Für den TB Hilligsfeld wäre der Kreispokalsieg ein schöner Abschluss einer sehr turbulent verlaufenen Saison. Der neunte Platz im Endklassement der Kreisliga ist auch ein Verdienst von Spielertrainer Andreas Scheler, der nach einer verkorksten Hinrunde das Amt des Übungsleiters von Thomas Pernath übernommen hatte. Pressesprecher Bernd Hensel: „Unsere Jungs sind heiß auf den Pott.“



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