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Benjamin Rathe sorgt für Stabilität

Er kam, sah und brachte den Erfolg zurück

Fußball (jemi). Bänderrisse plagten Benjamin Rathe in dieser Saison immer wieder. Doch jetzt scheint sein Körper endlich stand zu halten. Gut für seinen FC Eldagsen in der Bezirksliga 3, denn seitdem er wieder dabei ist, macht die Defensive einen deutlich stabileren Eindruck. Der „Sechser“ bekommt von seinem Trainer Karsten Bürst aus diesem Grund auch ein extra Lob: „Er ist ein ganz wichtiger Mann. Seit er wieder fit ist, bekommen wir deutlich weniger Tore.“ Das soll auch gegen Schlusslicht DSC Duingen am Sonnabend (16 Uhr) so bleiben.

Benjamin Rathe vom FC Eldagsen hat Ball und Gegner fest im Griff

Gegen den Tabellenletzten, der erst vier Punkte holte, will der FC Eldagsen endgültig den Klassenerhalt sichern und auch den Relegationsplatz auf Abstand halten. „Eigentlich glaube ich nicht, dass wir noch etwas mit dem Abstieg zu tun haben werden. Ein Sieg gegen Duingen ist auf jeden Fall Pflicht“, erklärt der Trainer. Er fordert von der ersten Minute „Vollgas“, damit schon in den ersten 20 Minuten Tore fallen. Vollgas wird Benjamin Rathe auf jeden Fall wieder geben. Das muss ihm der Trainer gar nicht zweimal sagen: „Ich bin eben ein Zweikampf-Typ“, sagt Rathe über sich selber. Seine Verletzungen habe er auch mental überwunden. „Natürlich hat man am Anfang immer Sorge, dass man erneut umknickt“, sagt der 22-Jährige.

Bürst schätzt besonders die mutigen Vorstöße Richtung gegnerisches Tor und die präzisen Pässe seines Stammspielers. In der Defensive sei seine Übersicht Gold wert, die ihm dabei helfe, brenzlige Situationen zu bereinigen. „Obwohl er auf dem Feld eher ein ruhiger Spieler ist, bringt er sich ins Spiel ein und ist absolut präsent“, lobt Bürst: „Ich wünsche mir, dass die ganze Mannschaft am Sonnabend noch einmal alle Energien bündelt und einen klaren Dreier einfährt.“

Auch Rathe fordert gegen das abgeschlagene Schlusslicht einen Sieg. Es müsse kein Kantersieg sein, ein 1:0 wäre ihm auch recht. „Besser als ein 5:3“, findet er. Überhaupt will er die ausstehenden Partien unbedingt gewinnen. Denn dadurch wird nicht nur das Punktekonto in der Tabelle aufgestockt – es füllt sich noch eine Kasse: nämlich die für die Mannschaftsfahrt. „Wenn wir gewinnen, zahlt der Verein eine Summe hinein, das bedeutet wir müssen weniger zahlen.“ Ein kleiner Ansporn sei das noch zusätzlich. Doch auf dem Platz zählen natürlich vor allem die drei Punkte, sagt Rathe.



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