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Gestorf startet morgen in die Relegation – aber ob in der Kreisliga noch Platz ist, ist ungewiss

Entscheidungsspiele unter Vorbehalt

Fußball (jab). Die Verwirrung ist groß im Kreis Hannover-Land. Die Vizemeister der 1. Kreisklassen bestreiten nun doch eine Relegation, die morgen mit der Partie TSV Gestorf gegen Yurdumspor Lehrte beginnt. Ob die Spiele dem Sieger der Entscheidungsrunde noch etwas bringen, ist noch völlig offen, denn ob es zusätzliche freie Plätze in der Kreisliga gibt, ist abhängig von der Relegation der Bezirksliga-13. und den Kreisliga-Vizemeistern.

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Die Situation ist folgende. Von den derzeit 48 Kreisligisten steigen die Meister der drei Staffeln auf. Die drei Staffelsieger aus den 1. Kreisklassen rücken nach, acht Teams steigen aus den Kreisligen ab. Zwei Bezirksligisten steigen in den Kreis Hannover-Land ab – macht für die kommende Saison 42 Kreisliga-Teams. Damit sind alle Plätze belegt, denn die Kreisligen werden auf 14er-Staffeln reduziert, „sonst hätten wir ja wie gehabt zwei Aufsteiger aus jeder Staffel der 1. Kreisklasse“, erklärt Henning Wolters vom Spielausschuss. Schaffen nun Altwarmbüchen und Arnum den Klassenerhalt in der Bezirksliga und steigt zusätzlich einer der Kreisliga-Vizemeister auf, wäre in den Kreisligen Platz für einen weiteren Aufsteiger.

Für den Fall wollen die Gestorfer gerüstet sein. Morgen (19 Uhr) empfangen sie den Vizemeister der Staffel 1, Yurdumspor Lehrte. Am Sonntag (15 Uhr) gastieren sie dann beim SV Scharrel (Staffel 2). Lehrte und Scharrel spielen dann am Mittwoch, 13. Juni gegeneinander. Am gleichen Tag brechen die Gestorfer morgens auf zu ihrer Abschlussfahrt. „Wir hatten Losglück“, sagt TSV-Trainer Peter Baron, der sonst arge Probleme gehabt hätte, am letzten Relegationstag eine Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Baron geht die Entscheidungsspiele gelassen an. „Ich freue mich darauf, die Mannschaft weiterzuentwickeln, ob das in der 1. Kreisklasse oder der Kreisliga ist, ist mit egal“, sagt er. Schon in dieser Saison habe sein Team, das überwiegend aus Akteuren besteht, die im vorigen Jahren noch in der A-Jugend spielten, viel gelernt. „Sie sind reifer geworden“, sagt der Trainer. Das machte sich besonders in der Abwehr bemerkbar: In der Hinrunde kassierte Gestorf 21 Treffer, in der Rückserie nur noch zwölf. Davon allein drei am vorigen Sonntag beim 1:3 gegen Velber – da fehlten aber auch die etatmäßigen Manndecker Christoph Baron und Patrick Langner, die bei den A-Junioren aushalfen. Die sind in der Relegation wieder dabei, „dann wollen wir es besser machen als am Sonntag“, so der Coach.



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