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Eldagsens Trainer Michael Wehmann im Interview

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Steimbke ist ein unbeschriebenes Blatt für Sie, oder?

Stimmt, den Gegner kenne ich noch nicht. Da muss ich mich auf das verlassen, was man so hört. Die Tabelle hat ja langsam Aussagekraft, also ist von heftiger Gegenwehr auszugehen.

Was hört man denn über Steimbke?

Dass es eine kompakte, robuste Riege ist, die mit schnellem Umschaltspiel auf sich aufmerksam macht. Wir dürfen ihnen nicht ins offene Messer laufen.

Wer als Aufsteiger nach sieben Spieltagen auf dem dritten Platz steht, dürfte eine gewisse Euphorie mitbringen.

Das ist so, aber wir spielen zu Hause gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, also müssen wir gewinnen. Es ist immer wieder die gleiche Leier. Aber es muss ja nicht immer gleich laufen.

Wie meinen Sie das?

Es muss ja nicht immer die Mannschaftsleistung entscheiden. Ich wehre mich auch nicht dagegen, wenn durch eine Einzelleistung das entscheidende Tor fällt. Durch einen Freistoß zum Beispiel oder einen Geistesblitz aus dem Spiel heraus.

Wie sieht es denn personell aus für Sonnabend?

André Gehrke kommt Freitag aus dem Urlaub zurück. Steve Goede ist auch wieder da und hat am Dienstag schon in der Zweiten gespielt. Bei Elias Engelhardt hatten wir nach seiner Auswechslung in Pattensen einen Muskelfaserriss befürchtet, er hat aber wieder normal trainiert. Dominik Trotz wird von Beginn an spielen, er hat zuletzt gezeigt, dass er in die Startelf gehört. Tolga Nemnezi ist im Urlaub, wie wir das auffangen, müssen wir mal sehen.

Knapp die Hälfte der Hinrunde ist rum – wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

Die Niederlage gegen Krähenwinkel (0:1; d. Red.) wiegt am schwersten. Auch, wenn wir sie punktemäßig verkraften konnten. Hätten wir da auch wenigstens einen Punkt geholt, wäre es noch sensationeller. Aber wer hätte gedacht, dass mit Eldagsen gegen Steimbke ein Spitzenspiel stattfindet? Wobei das ja auch nur relativ ist.

Aber Sie haben doch gesagt, dass die Tabelle schon Aussagekraft hat.

Aussagekraft in dem Sinn, dass die üblichen Verdächtigen sich unten sammeln – und hoffentlich hinter uns bleiben. Nicht in dem Sinn, dass wir uns oben festsetzen – die schweren Gegner kommen erst noch. Aber es ist alles sehr eng. Wer hätte denn zum Beispiel erwartet, dass Almstedt in Bückeburg gewinnt?

Im Vergleich zur Vorsaison fällt auf, wie gut die Abwehr steht. Acht Gegentore sind der zweitbeste Wert der Liga.

Da sind wir definitiv auf einem guten Weg durch die Systemumstellung, deshalb werden wir daran festhalten. Eine sichere Defensive ist der Schlüssel zum sicheren Klassenerhalt. Ausrutscher wie die drei Gegentore gegen Ramlingen können mal passieren, müssen aber die Ausnahme bleiben.



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