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Eldagsens neuer Trainer Jens Möbes im Interview

Es war ein Einstand nach Maß: Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jens Möbes feierte Fußball-Landesligist FC Eldagsen einen 3:2-Erfolg gegen den VfL Bückeburg – es war der erste Sieg des Jahres für den FCE. NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram sprach nach dem Spiel mit Möbes.

Zufrieden: FCE-Coach Jens Möbes. Foto: Bertram
jan

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Glückwunsch zum Sieg. Einen besseren Einstand kann man sich als Trainer nicht wünschen, oder?

Die Hauptarbeit hat die Mannschaft gemacht. Sie hat das gemacht, was wir zusammen besprochen haben. Manchmal hilft es eben, dass man eine andere Ansprache kriegt. Wobei ich mir nicht anmaßen kann, die Arbeit meines Vorgängers zu bewerten. Ich muss mein Ding machen.

Sie haben einiges geändert. Zum Beispiel baten Sie drei Stunden vor dem Spiel zum „Anschwitzen“.

Wenn die Spieler die Zeit haben, kann man das ja machen. Wir müssen die Zeit ja auch nutzen, nur die Trainingstage reichen nicht. Am Sonntag haben wir aber nur ein paar Passübungen gemacht.

Sie haben auch das Spielsystem auf ein 3-4-3 geändert. War das dem Gegner geschuldet?

Nein, über den hatte ich so gut wie keine Informationen. Ich wollte meinen eigenen Einstand kundtun und die Jungs zum Glühen bringen, ihnen bewusst machen, dass wir noch lange nicht sicher sind, und dass jedes Spiel neu ist.

Wie zufrieden waren Sie denn?

In der ersten Halbzeit waren die Abstände zwischen der Dreierkette und den Sechsern noch zu groß. Das haben wir in der Halbzeit besprochen, danach haben sie es umgesetzt.

Sie haben Sebastian Mende vom Außenverteidiger zum Sechser gemacht – er war gegen Bückeburg einer der Besten.

Wenn ich als Trainer gegen Weetzen gespielt habe, hat er immer auf der Zehn gespielt – und ich habe es gehasst. Er weiß also wie es geht, warum soll ich ihn da nicht auf der Sechs spielen lassen. Da gehört er für mich hin.

Eldagsen hat keine Nachholspiele an Ostern – trainieren Sie?

Zum Glück haben wir frei – das ist mir auch recht, weil ich wegfahre. Nein, die Spieler sollen ihren Ausgleich im Privaten haben. Es geht nicht nur um Fußball – außer in den 90 Minuten eines Spiels.

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