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Klarer 6:0-Finalerfolg über den TSV Pattensen II / André Gehrke mit 14 Treffern bester Torschütze

Eldagsener Hallen-Express ist nicht zu stoppen

Von Thomas Niedergesäß

Fußball. Beim 3. Eldagsener Berggarten-Cup in der Bennigser Süllbergsporthalle verteilte der FC Eldagsen keine Gastgeschenke. Eine Woche nach dem grandiosen Triumph beim Springer NDZ-Cup behielten die Gastgeber im Finale gegen den TSV Pattensen II mit einem deutlichen 6:0 die Oberhand. Neben dem begehrten Wanderpokal strich der Bezirksligist eine Siegprämie von 400 Euro ein und sorgte somit erneut für einen warmen Regen in die Mannschaftskasse.

Der FC Eldagsen hatte erneut allen Grund zum Jubeln. Nach dem grandiosen Finalerfolg über Pattensen präsentieren sich die Sieger

Von Thomas Niedergesäß

Fußball. Beim 3. Eldagsener Berggarten-Cup in der Bennigser Süllbergsporthalle verteilte der FC Eldagsen keine Gastgeschenke. Eine Woche nach dem grandiosen Triumph beim Springer NDZ-Cup behielten die Gastgeber im Finale gegen den TSV Pattensen II mit einem deutlichen 6:0 die Oberhand. Neben dem begehrten Wanderpokal strich der Bezirksligist eine Siegprämie von 400 Euro ein und sorgte somit erneut für einen warmen Regen in die Mannschaftskasse.

Etwa 500 Zuschauer erlebten an beiden Turniertagen erneut einen überragenden André Gehrke, der sich mit 14 Treffern nicht nur die Torjäger-Trophäe sicherte, sondern auch der Garant für den Erfolg seiner Mannschaft war. Die Endspielteilnahme stand allerdings auf der Kippe: In der Halbfinalpartie gegen Titelverteidiger TV Jahn Leveste rettete sich der FCE erst Sekunden vor Schluss durch den Ausgleichstreffer ins Neunmeterschießen. Hier hatten die Schwarzgelben dann die besseren Nerven. Im zweiten Halbfinale bezwang ebenfalls nach Penaltyschießen der TSV Pattensen II den SV Gehrden, der im Spiel um den dritten Platz Leveste mit 5:3 bezwang. Als bester Torhüter wurde Florian Badstieber vom SV Weetzen ausgezeichnet.

Besonders spannend verlief die Vorrunde in der Gruppe A. Neben Leveste und Weetzen qualifizierten sich der FC Springe und der VfB Eimbeckhausen mit jeweils sechs Punkten für die Endrunde. Pech hatte die Reserve des FCE, die mit ebenfalls sechs Punkten, aber dem schlechteren Torverhältnis nur den undankbaren fünften Platz erreichte. Der TSV Gestorf wurde mit drei Punkten Letzter. In der Gruppe B setzten sich alle Favoriten durch. Eldagsen wurde ungeschlagen Erster, gefolgt vom SV Gehrden, dem TSV Pattensen und dem SV Altenhagen. Der punktlose SC Völksen und der FC Bennigsen belegten die letzten beiden Ränge.

Eimbeckhausens Michael Wehmann (r.) überzeugte mit seinem VfB besonders am Finaltag und wurde am Ende Fünfter.
  • Eimbeckhausens Michael Wehmann (r.) überzeugte mit seinem VfB besonders am Finaltag und wurde am Ende Fünfter.
Eldagsens Marcell Wendler (r.) gehörte nicht zu den Torjägern des Turniers. Hier überwindet er im Finale Pattensens Torhüter Seb
  • Eldagsens Marcell Wendler (r.) gehörte nicht zu den Torjägern des Turniers. Hier überwindet er im Finale Pattensens Torhüter Sebastian Hesselbarth.
Niklas Waldeck (r. gegen Levestes Alexander Nicolai) hatte mit dem FC Springe kein Glück.
  • Niklas Waldeck (r. gegen Levestes Alexander Nicolai) hatte mit dem FC Springe kein Glück.

In der Endrunde enttäuschte besonders der FC Springe. Mit lediglich einem Remis gegen den SV Altenhagen verabschiedete sich das Team von Franz Genschick glanzlos. Die Mannschaften des VfB Eimbeckhausen und des SV Weetzen spielten guten Fußball, konnten sich allerdings nicht wesentlich gegen die späteren Finalteilnehmer durchsetzen.

Die Organisatoren waren mit dem Turnierverlauf hochzufrieden. „Es gab spannende Spiele und keine schweren Verletzungen. Ein großes Lob auch an die Unparteiischen und besonders an die vielen Helfer“, resümierte Regiesprecher Adrian Gottschalk.

Am Rande...

An beiden Tagen fielen 216 Tore. Davon zwei Kopfballtore. Der älteste Spieler des Turniers war der Vierzigjährige Christian Gilca von der TV Leveste. Christopher Helbrecht vom SV Altenhagen war mit 17 Jahren der jüngste Teilnehmer. Ein gutes Händchen hatten die Unparteiischen, die lediglich einmal Rot zeigen mussten. Kevin Krzikalla hatte mit der Hand ein Tor vereitelt. Besorgniserregende Verletzungen blieben zum Glück aus.



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