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Von Depression keine Spur: Morgen kommt Bevern

Eldagsen hat Schock offenbar gut verdaut

Fußball (jab). Aus der Euphorie nach dem Titel in der Bezirksliga 4 drohte beim FC Eldagsen eine Depression zu werden nach der Nicht-Zulassung zur Landesliga. Nach den ersten beiden Pflichtspielen der Saison – 1:0 im Pokal bei Germania Grasdorf und 5:2 beim Punktspielauftakt gegen Union Stadthagen – zeigt sich aber: Die Eldagsener haben den Schock scheinbar gut verarbeitet. Trainer Karsten Bürst hatte damit nicht unbedingt gerechnet: „Es war für mich schwer, zu bewerten, wie die Jungs die Sache verdauen“, sagt er, „es ist einfach beeindruckend, wie sie aus den Startlöchern gekommen sind.“ Ein perfekter Start würde es werden, wenn der FCE am morgigen Sonnabend (16 Uhr) gegen Aufsteiger MTV Bevern den nächsten Sieg folgen ließe.

Aus Eldagsens Defensive derzeit nicht wegzudenken: Heinrich Eicke hat sich mit starken Leistungen und vorbildlichem Einsatz in d

Nicht nur die Psyche seiner Elf hatte Bürst Sorgen gemacht, auch die vielen Ausfälle im ohnehin kleinen Kader: Christian Marx, Benjamin Timmermann, Benjamin Rathe, Yannik Gronau, Dominik Schröder. Doch die, die spielen, wachsen derzeit über sich hinaus. Derjenige, der bisher am meisten überrascht: Heinrich Eicke. Vor eineinhalb Jahren kam er vom TSV Gestorf aus der 1. Kreisklasse. Den Durchbruch zum Stammspieler schaffte er nicht, „er war gerade in der letzten Saison sehr anfällig“, so Bürst. Aber: „Er war nie maulig. Wenn er in der Ersten nicht gespielt hat, hat er sich in der Zweiten oder bei den Alten Herren zerrissen.“

Jetzt ist Eicke, auch durch die Verletzungen von Timmermann und Rathe sowie den Abschied von Hendrik Luczak, in der Defensive gesetzt. „Und kaum noch rauszudenken“, lobt Bürst, „er ist so fit wie nie.“ Das gelte auch für Stürmer Tim Lösch, der gegen Bevern allerdings fehlt, weil er arbeiten muss. Dafür ist Sven-Erik Nold aus dem Urlaub zurück.

Den Einsatz, wie ihn Eicke vorlebt, will Bürst auch weiterhin von der ganzen Mannschaft sehen. „Wir dürfen nicht zurückschalten“, sagt er, „mit halber Kraft geht es nicht.“ Auch spielerisch ist er schon zufrieden, „obwohl wir da sicher noch zulegen können“. Besonders, wenn die Verletzten wieder an Bord sind. „Dann könnte man noch einiges erwarten“, sagt Bürst. „Im Moment weiß ja jeder, dass er spielt.“ Wie es wird, wenn erst wieder der Konkurrenzkampf entbrennt? „Da bin ich selbst mal gespannt“, so der Coach.

Gespannt ist er auch auf den MTV Bevern. Normalerweise ist Bürst auf alle Gegner bestens vorbereitet. Über den Aufsteiger, der am Wochenende 1:4 gegen den FC Stadthagen verlor, weiß er jedoch so gut wie nichts: „Ich wollte am Sonntag eigentlich hinfahren“, so Bürst, „aber es war mir einfach zu weit.“ Einige Informationen wird er bei Trainerkollegen noch einholen. Ansonsten „lassen wir es mal auf uns zukommen. Wichtig ist, dass wir in der Abwehr gut stehen und den Gegner unter Druck setzen.“



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