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Eldagsen bleibt beim NDZ-Cup unbesiegbar

Springe. Bezirksligist FC Eldagsen bleibt beim NDZ-Cup das Maß aller Dinge. Die Gelb-Schwarzen siegten auch bei der 19. Auflage des Hallenfußballturnier des FC Springe und sicherten sich somit den fünften Sieg in Folge. Im Finale bezwang Eldagsen die Gastgeber hoch verdient mit 4:2 und blieb auch in diesem Jahr in allen Spielen unbesiegt.

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FCE-Coach Trainer Milan Rukavina war nach dem Turniersieg hoch erfreut. „Ich habe wirklich Hochachtung vor meiner Mannschaft. Das ist schon eine besondere Leistung, ein gut besetztes Hallenturnier fünf Mal in Folge zu gewinnen. Auch der Sieg gegen Springe im Endspiel ist hochverdient. Nur die teils hektischen Partien in der Zwischenrunde waren nicht sehr schön“. Sein Gegenüber, FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia, sah es genauso. „Eldagsen hat das Finale verdient gewonnen. Trotzdem bin ich mit dem Abschneiden meiner Mannschaft sehr zufrieden.“

Steve Goede, Rune Flohr, Elias Engelhardt und Steven Berger hatten bereits nach fünf Minuten eine 4:0-Führung herausgeschossen. Springe hielt zwar dagegen, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten FCE-Keeper Milan Brandt. Eldagsen schaltete einen Gang herunter, hatte aber weiterhin gute Chancen, die klare Führung auszubauen. Doch Goede und Co. vergaben diese leichtfertig. Springe kam in der Schlussphase zwar noch einmal durch Tore von Jan Gröss und Ruven Klimke auf 2:4 heran, doch als Springes Neuzugang Daniel Burk kurz vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste, war der Eldagsener Sieg perfekt.

Im kleinen Finale besiegte der HSC Hannover den SV Gehrden im Neun-Meter-Schießen mit 3:2 und belegte damit den dritten Platz. Der Landesligist aus Hannover hatte zuvor im Halbfinale gegen Springe mit 1:2 das Nachsehen. Gehrden dagegen blieb im zweiten Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Eldagsen mit 0:3 auf der Strecke. Wie auch bei vielen anderen Partien während der Zwischenrunde kam es bei dieser Begegnung zu überharten Duellen, die teilweise an ganz andere Sportarten erinnerten. Das sahen nicht nur die Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne so, sondern auch beteiligte Trainer. „Es ist teilweise schon eine harte Gangart, die hier gespielt wurde. Die Emotionen kochen sehr hoch und das überträgt sich dann auch auf die Spieler. Teilweise war die Härte der Foulspiele wirklich an der Grenze. Mit Fußball hat das nichts zu tun“, so HSC-Coach Rainer „Anna“ Behrends. So sah es auch sein Trainerkollege Michael Cichon vom Mühlenberger SV, der am Ende zwei verletzte Spieler zu beklagen hatte. Der Bezirksligist war überraschend in der Zwischenrunde gescheitert, obwohl die meisten Zuschauer den Mühlenberger am Vorrundentag die besten Chancen auf den Turniersieg eingeräumt hatten.

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