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Zwischen dem West-Vizemeister und den HF Springe gibt es viele Gemeinsamkeiten

Eintracht Hagen setzt auf Tempo

Springe. Wenn es nach den Handballfreunden Springe geht, hat das Relegationsspiel am Sonnabend in Dresden gegen Eintracht Hagen, den Vizemeister der 3. Liga West, keine Bedeutung mehr. Denn natürlich wollen die Springer die erste Partie gegen Gastgeber HC Elbflorenz gewinnen. Dann müsste Elbflorenz im zweiten Spiel gegen Hagen antreten. Gewänne dann der West-Vertreter, wären Springe und Hagen aufgestiegen – und im direkten Duell ginge es um nichts mehr.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Da das reichlich viele Konjunktive sind, werden die HF nicht umhinkommen, sich auch auf Hagen vorzubereiten – so etwas wie der Zwilling der Springer in der Weststaffel. Wie die HF setzt die Eintracht auf eine starke Abwehr und viel Tempo im Angriff. Linksaußen Jens-Peter Reinarz ist mit 241 Treffern der Toptorjäger im Westen – schon zum dritten Mal in Folge. Das Spiel schnell macht mit seinen langen Pässen auch der Erst- und Zweitliga-erfahrene Torwart Almantas Savonis, der im Winter von Liga-Rivale Korschenbroich geholt wurde, nachdem sich Stammkeeper Tobias Mahncke das Kreuzband gerissen hatte.

Wie Springe hatte auch Hagen vor der Saison offensiv den Aufstieg als Ziel ausgegeben, war aber gegen Meister Ferndorf – wie Springe gegen Wilhelmshaven – zweimal chancenlos. Ansonsten gab die von Lars Hepp trainierte Eintracht nur drei weitere Punkte ab.

Anders als die HF waren die Hagener schon einmal in der 2. Liga. Von 1989 bis 2000 spielten sie im Unterhaus, in der Saison 1991/1992 wurden sie Meister der Staffel Mitte in der damals dreigleisigen 2. Liga, verpassten in der Meisterrunde aber den Aufstieg. Derzeit spielt Handball in Hagen – der Heimat von Neue-Deutsche-Welle-Star Nena – nur die zweite Geige. Publikumsmagnet ist Basketball-Erstligist Phoenix Hagen, in dessen Halle die Eintracht ihre Heimspiele austrägt – meist vor 500 bis 600 Zuschauern.

Knapp 150 werden wohl mit nach Dresden reisen, 100 davon in zwei Fanbussen – noch eine Parallele zu Springe.



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