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Springer Fans auf Sevilla-Reise / „Beeindruckend, was für einen Lärm die Spanier machen“

„Ein Tag, den man so schnell nicht vergisst“

Fußball (jab). Europa League, wir kommen! Die Fans von Hannover 96 sind nach dem 1:1 in Sevilla und dem Einzug in die Gruppenphase im Freudentaumel – besonders die, die im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán dabei waren. Mehr als 3000 hatten die lange Reise nach Andalusien auf sich genommen, und dafür zum Teil tief in die Tasche gegriffen. „Aber es war jeden Cent wert“, sagt Stefan Meyer, der ehemalige Kapitän des FC Springe. „Das war ein Tag, den man nicht so schnell vergisst.“

Knapp 2000 96-Fans legen in Sevilla auf dem Weg aus der Innenstadt zum Stadion den Verkehr lahm. Fotos: pr.

„Es war bombastisch“, sagt auch Adrian Gottschalk vom FC Eldagsen, der sich gemeinsam mit Meyer und etlichen weiteren Fans aus der Region in dem vom Springer Jürgen Ernst gecharterten Flieger auf den Weg gemacht hatte. Gestern Morgen um fünf landete die Gruppe wieder in Hannover. Richtig ausgeschlafen war Gottschalk am Mittag noch nicht – die Eindrücke von Hannovers erstem Pflichtspiel im Ausland seit Jahrzehnten waren dafür noch zu frisch. „Es kribbelt noch“, so Gottschalk.

Am Donnerstag gegen Mittag hatte die Maschine abgehoben, kurz nach 15 Uhr war sie in Sevilla gelandet. Mit Bussen wurden die Fans direkt zum Stadion gebracht, das nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt liegt. „Am Platz vor der Kathedrale haben sich die 96-Fans versammelt“, berichtet Gottschalk. Später sind die Hannoveraner dann im Pulk über die Hauptstraße zum Stadion zurückmarschiert. „Bestimmt 2000 Mann“, erzählt Meyer, „die Polizei musste die Straße sperren.“

Eine Stunde vor Spielbeginn ging es ins Stadion. Gottschalk war beeindruckt. Nicht von der Arena an sich, aber davon „was für einen Lärm die Spanier machen. Das kann man schon fast mit Borussia Dortmund vergleichen“. Nach Abdellaoues 0:1 „haben aber nur noch wir Krach gemacht“, sagt er.

Die Party ging nach dem Spiel weiter. Die 96-Fans mussten noch eine Weile im Stadion ausharren, vertrieben sich die Zeit mit Gesängen und Anfeuerungsrufen. Letzter Höhepunkt der Reise: Am Flughafen in Sevilla trafen sie noch die Mannschaft, die ebenfalls gerade in den Flieger stieg – und sich vorher noch mit Bier eindeckte, um an Bord den Sieg und Lars Stindls Geburtstag zu feiern. „Es war sensationell. Ich würde es jederzeit wieder machen“, sagt Gottschalk. Die Gelegenheit hat er. 96 trifft in der Gruppenphase auf Kopenhagen, Lüttich und Worskla Poltava.

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