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Ein Sieg und viele neue Kontakte für Luca Ernst

SPRINGE. Litauen ist nicht gerade für sonnige Temperaturen und endlose Strände bekannt. Doch ausgerechnet Vilnius, die Hauptstadt der baltischen Republik hatte sich Luca Ernst für seine ersten internationalen Beachtennis-Turniere ausgesucht.

Luca Ernst (r.) mit seinem litauischen Partner Eugenius Zaikauskas. Foto: Privat
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Gemeinsam mit seinem litauischen Partner Eugenijus Zaikauskas, der bisher ebenfalls nur auf nationaler Ebene aktiv war, gelang dem ehemaligen Springer auch der erste Sieg.

Zaikauskas war Ernst vom Veranstalter als Partner zugelost worden. Wie Ernst, übrigens der einzige Deutsche im Feld, trat auch der Litauer zum ersten Mal bei einem Turnier der International Tennis Federation (ITF) an. Am Tag vor dem ersten Turnier verschaffte sich Ernst mit seinem Partner einen ersten Eindruck von der Halle, der Smelio Arena: „Die ist super. Es gab sechs Beachtennis-Plätze und ausreichend Platz für Zuschauer“, sagte Ernst.

Sportlich hatte er einen schweren Stand: „Die anderen Teams waren viel erfahrener als wir.“ Zum Auftakt trafen er und Zaikauskas auf einen routinierten litauischen Nationalspieler und ein 18-jähriges Talent – sie unterlagen 1:6, 0:6. „Ein paar Mal standen wir bei 40:40, hatten bei den entscheidenden Punkten aber nicht das nötige Glück“, so Ernst. Immerhin: In der Nebenrunde gelang gegen ein weiteres litauisches Duo mit 7;6, 6:1 der erste Sieg. Gegen eine estische Paarung war in der nächsten Runde mit 3:6, 3:6 allerdings Schluss.

Am nächsten Tag spielten Ernst/Zaikauskas an gleicher Stelle gleich ihr nächstes Turnier. Wieder war in der ersten Runde Schluss. Diesmal mit 0:6, 2:6 gegen ein Team aus Italien, dem Heimatland des Beachtennis. Es ging wieder in die Nebenrunde, wo gegen ein litauisches Duo mit 4:6 2:6 das Aus kam.

Vier Niederlagen, nur ein Sieg – für Ernst waren die beiden Turniere trotzdem ein Erfolg: „Ich habe mein erstes Spiel gewonnen, sehr viel gelernt und auf einem richtig hohen Niveau gespielt und trainiert“, sagt er. „Und ich habe Kontakte zu sehr guten Spielern geknüpft, die schon an Weltmeisterschaften teilgenommen haben.“



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