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HF Springe empfangen abgeschlagenes Schlusslicht Preußen Berlin / Habbe und Fauteck fehlen

Ein Sieg ist Pflicht, die Höhe ist zweitrangig

Handball (jab). Der Spitzenreiter empfängt das abgeschlagene Schlusslicht. Eigentlich geht es also nur um die Höhe des Sieges, wenn die HF Springe am heutigen Sonnabend (18 Uhr) in eigener Halle auf den in der 3. Liga offensichtlich überforderten BFC Preußen Berlin treffen. Aber nur eigentlich. „Ich erwarte einen Sieg“, sagt HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher. „Aber die Höhe zählt nicht, das wichtigste sind zwei Punkte.“

HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher (r.) erwartet gegen Berlin einen Sieg. Foto: jab

Seine Hauptaufgabe in den vergangenen zwei Wochen seit dem letzten Punktspiel (27:25 gegen Kropp) sah er darin, „die Mannschaft seriös einzustellen, damit sie motiviert ins Spiel geht“. Darüber hinaus wurde im Training daran gearbeitet, die Fehler abzustellen, die gegen Kropp fast zur Niederlage geführt hätten. „Wir haben in der Abwehr viele Bälle erkämpft, auch dank starker Torhüter-Leistungen“, sagt Lakenmacher, „aber wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und die Bälle zu schnell wieder weggegeben. Also haben wir am Timing und den Laufwegen gearbeitet.

Das Siegen, so scheint es, fiel den Springern zuletzt nicht mehr ganz so leicht, wie in der Anfangsphase der Saison. Lakenmacher bleibt gelassen: „Man kann auch vieles besser machen und trotzdem verlieren“, sagt er. „Da ist es mir lieber, mit einer nicht so starken Leistung zu gewinnen.“ Mit 6:0 Punkten und 46 Plus-Toren aus den letzten drei Spielen nach der bisher einzigen Saisonniederlage gegen Tarp sei seine Mannschaft zudem völlig im Soll.

Wie zuletzt gegen Kropp fehlen auch heute wieder Frank Habbe und Jannis Fauteck. Niklas Hermann war krank und konnte unter der Woche nicht jede Trainingseinheit absolvieren.

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