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SV Altenhagen schafft nach fünf Jahren die Rückkehr in die Bezirksoberliga

Ein Satz entscheidet über den Aufstieg

Tischtennis (jab). Das war keine Relegation für schwache Nerven. Nach einem 8:8 gegen den Bezirksoberliga-Achten TSV Barsinghausen und einem 9:3-Sieg gegen den TSV Heiligenrode II, Vizemeister der Bezirksliga 4, hat der SV Altenhagen den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft. Da auch Barsinghausen mit 9:3 gegen Heiligenrode gewann, musste die Satzdifferenz im Vergleich mit dem Deisterrivalen entscheiden – dabei hatte Altenhagen hauchdünn die Nase vorn. 61:47 lautete die Satzbilanz des SVA, 63:50 die des TSV – knapper geht es kaum.

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Die Spannung war greifbar in der kleinen Altenhägener Turnhalle. Die Gastgeber hatten nach dem Remis gegen Barsinghausen gegen Heiligenrode einen überraschend klaren Sieg vorgelegt und den TSV so unter Druck gesetzt. Barsinghausen hielt ihm lange Stand und ging mit 7:3 in Führung. Mit zwei 3:0-Siegen in den folgenden Einzeln hätten sie die Relegation gewonnen. Sowohl Danny Pieper (gegen Marius Hubert) als auch Ulrich Heß (gegen Henning Witte) legten 2:0-Satzführungen vor. Doch während Heß seine Partie souverän zu Ende brachte, zeigte Pieper Nerven. Den dritten Satz verlor er 10:12, den vierten 8:11 – damit war Altenhagens Rückkehr in die Bezirksoberliga nach fünf Jahren perfekt.

Richtig sicher war sich jedoch keiner. Zählt das Gesamt-Satzverhältnis oder der direkte Vergleich mit Barsinghausen? Letzterer wäre mit 32:31 an den TSV gegangen. Doch Staffelleiter Hans Mai bestätigte SVA-Kapitän Kolja Abendroth am Telefon: Altenhagen steigt auf. Der Jubel hielt sich zunächst in Grenzen: „Über mathematische Siege kann man sich nicht so richtig freuen“, so Spitzenspieler Eric Engelhardt.

Der musste gegen Barsinghausen in beiden Einzeln in den Entscheidungssatz – im ersten hatte er Pech, im zweiten Glück. Den möglichen Sieg gegen den TSV verspielte er im Entscheidungsdoppel an der Seite von Andreas Tschöpe aber deutlich beim 0:3 gegen Pieper/Oliver Stamler.

Trotz des Kräfte zehrenden ersten Spiels machten die Altenhägener im Anschluss kurzen Prozess mit Heiligenrode, das wegen einer verlustpunktfreien Rückrunde in der Bezirksliga 4 im Vorfeld als Favorit auf den Aufstieg galt. Und bewiesen dabei Nervenstärke. Kolja Abendroth etwa, der gegen Witte eine 2:0-Satzführung verspielt, im Entscheidungsdurchgang schon 1:7 hinten lag – und noch mit 11:9 gewann.

„Enge Spiele sind wir gewohnt“, sagte Engelhardt, „die gab es auch in der Bezirksliga schon.“ Dass es in der Bezirksoberliga schwer wird für den SVA, ist ihm klar: „Da müssen wir in jedem Spiel ans Limit gehen.“



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