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Ein Remis hilft im Kellerderby niemandem weiter

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Autor:

Ronald Kruse

SV Altenhagen (14./2) – FC Bennigsen (13./3)

Für beide Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Remis würde niemandem helfen, da der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz bereits vier Punkte beträgt. Daher ist es sowohl für den SVA als auch für den FCB ein echtes Sechs-Punkte-Spiel. „Egal wie, wir müssen drei Punkte holen. Ein Unentschieden ist zu wenig“, sagt Bennigsens Trainer Jens Henschka. Auch sein Altenhägener Gegenüber Tobias Mittelgöker will unbedingt den Sieg, ist aber skeptisch: „Wenn die Einstellung und der Wille nicht da sind, werden wir das Spiel sang- und klanglos verlieren“, sagt er.

Mit einem Dreier könnten die Altenhägener allerdings zum ersten Mal in dieser Saison die rote Laterne abgeben. „Beide Teams haben ihre Defizite. Altenhagen hat seine Stärke in der Geschlossenheit, aber ich sehe meine Mannschaft individuell stärker aufgestellt“, so Henschka, der davon ausgeht, dass die Partie auch durch die Tagesform einzelner Spieler entschieden wird. Das sieht auch Mittelgöker so und warnt: „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen und müssen die Zweikämpfe annehmen. Das muss jeder Spieler verstehen und umsetzen.“ Die Zuschauer dürfen sich daher trotz des schlechten Tabellenstands auf ein unterhaltsames und spannendes Derby freuen.

SpVg Laatzen (1./18) – FC Eldagsen II (2./17)

Nach dem kampflosen 5:0-Erfolg gegen Holtensen am vorigen Wochenende steht für die Mannschaft von Trainer Karsten Bürst nun eine schwere und wichtige Partie an. Mit einem Sieg könnte die Eldagsener Landesliga-Reserve die Tabellenführung zurückerobern.

Aber auch mit einem Remis wäre Bürst bereits zufrieden. „Wir wollen jedenfalls nicht verlieren. Mit einem Punkt wären wir weiterhin gut im Rennen“, so Bürst. Die Hausherren sind nach dem achten Spieltag noch ohne Niederlage und haben neben dem FCE II die stärkste Offensive der Liga (beide 28 Tore). Am vorigen Wochenende landete Laatzen einen 7:0-Kantersieg in Bennigsen. Bürst, der die Partie beobachtete, ist dennoch optimistisch: „Die haben gute Spieler, aber eine Übermannschaft sind sie nicht. Und wir sind gut drauf und brauchen uns nicht zu verstecken.“

Mit von der Partie wird Matthias Hüsam sein, der eigentlich nicht die Heimspiele bestreiten wollte. Gegen seinen Ex-Klub macht der Routinier aber eine Ausnahme. „Matze freut sich riesig auf diese Partie“, so Bürst.

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