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Ein Punkt wäre Zubrot

Springe. Stürmertore sind Mangelware bei Fußball-Bezirksligist FC Springe: Zwei erzielte bislang Steve Goede, eines Marvin Wächter – Toptorjäger mit drei Treffern ist bislang Verteidiger André Buchholz. Die Flaute im Angriff, sagt FCS-Coach Markus Wienecke, sei aber nicht das größte Problem seiner Elf, die mit dem 0:2 zuletzt im Derby in Eldagsen auf Relegationsplatz 13 abrutschte. „Unser größtes Manko sind die groben Fehler im Spielaufbau.“ Die sollen am besten schon morgen (16 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Nienstädt abgestellt werden.

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Es passiert zu oft: Springe erobert den Ball, kontert, aber der Pass in die Spitze kommt nicht an. Nicht nur, dass der FCS sich so um eigene Torchancen bringt, „so haben wir auch schon zu viele Gegentore kassiert“, sagt Wienecke. Etwa das 0:1 am vorigen Wochenende in Eldagsen, als Marco Elias im Mittelfeld unnötig den Ball verlor.

Noch gar nicht getroffen hat in den bisherigen neun Spielen Manuel Kumbu-Konde, der in der vorigen Saison allein in der Rückrunde elf Tore erzielte, „da war er unsere Lebensversicherung. Jetzt muss der Knoten platzen. Manu trainiert gut, er ist wichtig für die Mannschaft – aber ihm fehlt das Erfolgserlebnis.“

Mit Nienstädt kommt der Tabellendritte, „da wäre ein Punkt schon ein Zubrot“, sagt Wienecke. Denn bei Havelse II, zu Hause gegen Evesen und bei Bückeburg II folgen danach die richtungsweisenden Spiele. Verpassen wird die Partien allesamt Rechtsverteidiger Timo Bergold, der nach seiner Tätlichkeit im Derby für vier Spiele gesperrt wurde. Noch einmal aussetzen muss morgen auch Steve Goede. Philipp Strohecker und Tolga Candir sind im Urlaub, Daniel Müller muss voraussichtlich arbeiten. „Wir müssen ein bisschen improvisieren“, sagt Wienecke, der mit Frieder Oberheide und Christopher Schierl zwei A-Junioren in den Kader berufen hat. Fabian Schneider und Kay Weddecke dürften in die Startformation rücken.

Sturmprobleme haben die Nienstädter nicht. Patrick Benecke führt mit bislang neun Treffern die Torjägerliste der Staffel an. Mit insgesamt 21 Toren und 17 Punkten ist der SVN als Tabellendritter dem Führungsduo Garbsen (21 Punkte) und Eldagsen (18) auf den Fersen. „Ich hatte Nienstädt da oben erwartet, weil die Mannschaft technisch unheimlich stark ist – da könnte unser guter Platz für uns zum Nachteil werden“, sagt Wienecke, der hofft, dass bei seiner Elf der kämpferische Einsatz wieder stimmt. „In Eldagsen haben wir gut am Mann gestanden“, sagt er – was bislang allerdings fehle, sei die Konstanz über 90 Minuten.

Nach der Partie wollen die FCS-Kicker übrigens geschlossen das Heimspiel der HF-Handballer besuchen – anschließend steigt eine gemeinsame „Player’s Night“ in den kürzlich zusammengelegten Klubheimen.jab



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