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Heinrich Eicke wechselt in der Winterpause nach 13 Jahren beim TSV Gestorf zu den Schwarz-Gelben

Ein Kämpfertyp für die Eldagsener Defensive

Fußball (jab). Bezirksligist FC Eldagsen ist gestern Abend in die Vorbereitung auf die Rückserie gestartet. Mit dabei war auch Heinrich Eicke. Der 30-Jährige wechselt vom TSV Gestorf nach Eldagsen und soll die Lücke in der Defensive schließen, die die langzeitverletzten Kamill Krause (Bandscheibenvorfall) und Marcel Henze (Kreuzbandriss) hinterlassen.

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Eicke ist bislang während seiner gesamten Zeit im Herrenbereich – immerhin 13 Jahre – für Gestorf aufgelaufen. Immer in der Defensive. „Das Tore schießen habe ich nicht erfunden“, sagt er. Höher hinaus als bis zur Kreisliga ging es mit dem TSV nicht. „Im Spätherbst meiner Karriere will ich nochmal sehen, ob es für die Bezirksliga reicht“, so Eicke. Sollte es nicht reichen, wird er nach der Saison wohl zum TSV zurückkehren. FCE-Trainer Karsten Bürst ist aber optimistisch, dass der Zugang seinem Team weiterhelfen kann, schließlich kennt er Eicke noch aus seiner Zeit als Co-Trainer beim TSV. „Er ist ein Kämpfertyp, der vorangeht. Und er bringt Erfahrung mit, das kann nicht schaden.“

Auch die Gestorfer hinken in dieser Saison hinter den eigenen Erwartungen her. Eicke ist aber sicher, „dass sie es auch ohne mich ins gesicherte Mittelfeld schaffen“, sodass er nun versuchen könne, „mich persönlich zu verbessern“.

Gestorfs Coach Thorsten Gottschalk kann Eickes Schritt nachvollziehen: „Für mich ist es vollkommen in Ordnung, dass er es nochmal höherklassig versucht.“ Allerdings sei Eicke auch „ein herber Verlust“. Daher ist Gottschalk froh, dass Christian Nagel aus Australien zurück ist und zumindest zu Beginn der Rückrunde zur Verfügung steht.

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