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Eimbeckhausen weiter in Abstiegsgefahr

EIMBECKHAUSEN. Der VfB Eimbeckhausen hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga Hameln einen Dämpfer kassiert. Nach einer 1:2 (1:0)-Niederlage bei Tabellennachbarn WTW Wallensen schwebt der VfB weiterhin in akuter Abstiegsgefahr, zumal die Konkurrenten Hemeringen und Emmerthal gewannen.

Für die SG Flegessen mit Lukas Nowag (l.) war gegen Hagen bereits vor der Pause Schluss. Aufgrund der dünnen Personaldecke wurde das Spiel in der 38. Minute abgebrochen. Der Treffer von Martin Schneider (r.) in Wallensen reichte dem VfB Eimbeckhausen

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Thomas Niedergesäß Reporter

Dabei begann alles perfekt für die Eimbeckhäuser: Nach Vorabeit von Dominik Trotz sorgte Martin Schneider für die Führung (18.). In der Folge geizten beide Teams mit Offensivaktionen und spielten zu hektisch. Viele Ballverluste auf beiden Seiten prägten die Partie. In der 34. Minute blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, als Aldin Dedeic im Strafraum der Gastgeber unsanft zu Fall gebracht wurde. „Da kann man durchaus Elfmeter geben“, stellte VfB-Trainer Michael Wehmann klar.

Nach der Pause bekam Eimbeckhausen zunächst mehr Sicherheit in seine Aktionen. Klare Tormöglichkeiten blieben allerdings aus. Nach einem Handspiel von Maurizio di Tullio im Strafraum verpasste Wallensens Mirko Wulf die Chance zum Ausgleich, als er mit dem Elfmeter an VfB-Schlussmann Thorsten Herda scheiterte (60.). Danach kam Wallensen besser ins Spiel und zwang Eimbeckhausen zu Fehlern. WTW-Torjäger Wulf sorgte zunächst für den Ausgleich (80.) und machte in der Nachspielzeit, als sich Eimbeckhausen scheinbar mit einem Punkt zufrieden gab, den Wallensener Sieg perfekt. „Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben am Ende regelrecht um Gegentore gebettelt“, so Wehmann.

VfB Eimbeckhausen: Herda – Schneider, di Tullio, Yilmaz, Hot, Trotz, Rüter, Ketelhake (82. Wehmann), Janke (80. Toure), Hoffmann, Dedeic (70. Roman). Tore: 0:1 Schneider (18.), 1:1, 2:1 Wulf (80., 90.+2).

Das zweite Spiel des Tages zwischen der SG Flegessen und Germania Hagen endete bereits nach 38 Minuten. Flegessens Trainer Dirk Heyder hatte lediglich acht Spieler zur Verfügung und versuchte die Partie gegen den bereits feststehenden Aufsteiger in die Bezirksliga „irgendwie zu überstehen“. Bis zum Abbruch führte Hagen bereits mit 9:0 und Flegessens Team wurde durch Verletzungen noch kleiner. „Danach haben wir die Reißleine gezogen, obwohl der Unparteiische nicht der Meinung war, das Spiel beenden zu müssen. Nach seiner Aussage hätte er solange gespielt, bis wir nur noch einen Torwart auf dem Feld gehabt hätten“, so Heyder, der im Vorfeld versucht hatte, das Spiel zu verlegen. „Dazu war Hagen leider nicht bereit.“



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