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Eimbeckhausen ist erneut Stadtmeister

Bad Münder. Die SG Eimbeckhausen/Nettelrede wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann wie im Vorjahr das Finale der Fußball-Stadtmeisterschaft von Bad Münder gegen die eigene Reserve mit 5:2 (2:1). Nach 2010, 2012 und 2013 ist das bereits der vierte Stadtmeister-Titel. Eigentlich der fünfte, denn 2011 hatte ihn Nettelrede gewonnen.

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Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad schonten beide Teams zunächst ihre Kräfte. Das wirkte sich auf die Qualität des Spiels aus. Der Eimbeckhäuser Neuzugang Cezar Parashiv nutzte in der 30. Minute eine Unachtsamkeit in der Nettelreder Hintermannschaft zum 1:0. Nils Requardt (25.) glich aus, ehe Matthias Thiele noch vor der Pause zum 2:1 traf (40.). Parashiv hatte zuvor zwei gute Möglichkeiten. Er scheiterte jedoch am Pfosten (36.) und an Nettelredes Schlussmann Niklas Herfeld (39.).

Nach der Pause hatte Eimbeckhausen deutliche Vorteile, aber bei Möglichkeiten von Stefan Schwanz (52., 64.) und Thiele (72.) Pech im Abschluss. Interessant wurde die Schlussphase. Zunächst traf Schwanz zum 3:1 (85.). Im Gegenzug verkürzte Requardt auf 2:3 (86.). Dominik Trotz (89.) und Luca Könecke (90.+2) sorgten für die Entscheidung.

„Es war teilweise ein Sommerkick. Bei den Temperaturen auch kein Wunder. Dennoch bin ich froh, dass wir den Titel verteidigen konnten. Ein Kompliment an meine Mannschaft“, so Eimbeckhausens Trainer Michael Wehmann.

Der TSV Hamelspringe entschied das kleine Finale knapp mit 2:1 (1:1) gegen den TSV Hachmühlen für sich. In der 60-minütigen Partie ging Hachmühlen durch einen Treffer von Tim Bartelt (17.) in Führung. Noch vor der Pause glich Maik Friedrich (23.) für Hamelspringe aus. Im zweiten Abschnitt ließen beide Mannschaften zunächst gute Torchancen aus. Für den Siegtreffer sorgte Alex Lamsik (45.), der damit seiner Mannschaft den dritten Platz sicherte.

Organisator Peter Böhm war mit dem Verlauf des Turnieres zufrieden. „Wir haben spannende Spiele und schöne Tore gesehen. Die Zuschauerresonanz hätte besser sein können.“

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