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Eichenberger ist wieder dabei

Springe. Ende Januar, in der Woche vor dem Spiel beim THW Kiel II, muss Nils Eichenberger das Training bei Drittligist Handballfreunde wegen schwerer Kopf- und Nackenschmerzen abbrechen. Am nächsten Morgen kann der Rechtsaußen buchstäblich nicht mehr geradeauslaufen, eine Pupille ist größer als die andere. Er begibt sich ins Krankenhaus und wird gleich da behalten. „Es waren Symptome wie bei einem Schlaganfall“, sagt der 23-Jährige. Der Verdacht bestätigt sich glücklicherweise nicht. Seit gestern weiß er auch, dass mit der Wirbelsäule alles in Ordnung ist. „Ich habe im Training wahrscheinlich nur unglücklich einen Schlag abbekommen oder bin gestürzt, dass sich etwas eingeklemmt hat“, sagt Eichenberger, der beim Auswärtsspiel der HF heute Abend (20 Uhr) beim VfL Potsdam erstmals wieder zum Aufgebot gehört.

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Seit einer Woche trainiert Eichenberger wieder – ohne Beschwerden. Mit einem Einsatz in Potsdam rechnet er allerdings nicht. „Ich denke mal, ich spiele nur, wenn es sein muss“, sagt er. Das hängt zum Einen mit seinem Trainingsrückstand zusammen. Zum Anderen bewies Pawel Pietak, der andere Rechtsaußen im Team, zuletzt wieder ansteigende Form.

Wie die gesamte Mannschaft. Beim 32:23-Erfolg zuletzt gegen Aurich spielten die Springer erstmals in diesem Jahr 60 Minuten konstant gut. „So müssten wir das regelmäßig hinkriegen“, sagt Eichenberger, „dann macht es auch mehr Spaß. Und die Zuschauer wollen ja auch schönen Handball sehen – wenn’s geht, mehr als 30 Minuten.“

Das wünscht sich auch Trainer Sven Lakenmacher, der mit dem Start ins Jahr nicht zufrieden war. „Aurich war ein erster Schritt“, sagt er, „ich denke, die Mannschaft hat sich danach auch besser gefühlt.“ Das eine oder andere Wehwehchen konnte in der zweiwöchigen Spielpause auskuriert werden, dafür geht das Grippevirus um bei den HF. Claus Karpstein wird die Reise nach Potsdam nicht antreten, Maximilian Kolditz war unter der Woche angeschlagen, „er wird aber auflaufen“, sagt Lakenmacher.

Das Hinspiel gewann Springe mit 32:26 – viel klarer als die Partie eigentlich war. „Das ist einer der besseren Mannschaften. Die kommen immer besser in den Tritt“, sagt Lakenmacher. Potsdam sei, ähnlich wie die Springer, abwehr- und konterstark. „Meine Jungs wissen, dass sie von der ersten Minute an mit dem Kopf da sein und alles investieren müssen, so Lakenmacher. Er freut sich auf das Spiel: „Potsdam hat eine schöne Halle und viele Zuschauer, besonders am Freitagabend.“jab



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