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Nach der letzten Saison in Springe: Deutsch bleibt in der 3. Liga, Karpstein legt eine Pause ein

Duo will den Aufstieg zum Abschied

Springe. Sie gehören zu den prägenden Figuren der jüngeren Vereinsgeschichte der Handballfreunde Springe: Daniel Deutsch und Claus Karpstein. Nach dieser Saison ist für die beiden Routiniers Schluss in Springe – verabschieden wollen sich beide mit dem Aufstieg in die 2. Liga. „Besser kann man nicht aufhören“, sagt der 32-jährige Karpstein, der vor fünf Jahren nach dem freiwilligen Rückzug des HSV Hannover aus der 2. Liga an den Deister wechselte. „Der Aufstieg wäre ein schöner Abschluss“, findet auch der langjährige Kapitän Daniel Deutsch. Der heute 33-Jährige kam vor sechs Jahren vom damaligen Bundesliga-Aufsteiger TSV Burgdorf zu den HF.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Er werde „noch zwei Jahre Leistungshandball spielen“, sagt Deutsch. Der Vertrag sei unterschrieben, bei welchem Klub, verrät er nicht. Den Zeitpunkt der Bekanntgabe würde der Verein wählen. Da Deutsch seinen Master in Berlin macht, sind die Drittliga-Konkurrenten VfL Potsdam oder Oranienburger HC naheliegende Optionen.

„Wenn ich mich selbst reflektiere, bin ich der Meinung, dass ich auch in Springe diese Saison gute Spiele gemacht habe“, sagt er. Dass die HF ihre Mannschaft verjüngen wollen und seinen Vertrag nicht verlängerten, sei „im Leistungssport total legitim. Das ist ein normaler Prozess“.

Deutsch ist derzeit verletzt, im bedeutungslosen letzten Heimspiel am Sonnabend (19 Uhr) gegen Schwerin wird er noch pausieren. „Ich fange in dieser Woche wieder langsam mit dem Training an und in den nächsten zwei Wochen dann wieder intensiver, damit ich der Mannschaft in der Relegation eventuell noch helfen kann – das ist mein großes Ziel“, sagt er.

Für Karpstein ist nach der Relegation vorerst Schluss mit Handball. „Ich habe viele angenehme Gespräche mit anderen Vereinen geführt“, sagt er, „aber bei mir ist der Punkt gekommen, wo ich – Stand heute – erstmal Pause mache.“ Zwei Gründe: seine beiden Söhne. „Der große geht noch ein Jahr in den Kindergarten – die Chance, nochmal außerhalb der Ferien in den Urlaub zu fahren, möchte ich nutzen“, sagt Karpstein.



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