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Dreyer kehrt nach Hamelspringe zurück – und in die Abwehr

Er ist gegangen, als es am schönsten war – 2008 war Tim Dreyer der Kapitän des damaligen Kreisligisten TSV Hamelspringe, der mit einem 5:0-Sieg gegen den TSV Nettelrede den Kreispokal gewann.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Hamelspringe erlebte danach turbulente Jahre mit dem Rückzug aus der Kreisliga, dem Ende der Spielgemeinschaft mit Beber-Rohrsen, etlichen Trainerwechseln und Auflösungsgerüchten. Dreyer dagegen reifte in acht Jahren beim FC Springe, FC Eldagsen und WTW Wallensen zu einem gestandenen Bezirksliga-Spieler. Jetzt kehrt er zu seinem Heimatverein zurück – und soll mit seiner Routine die junge TSV-Mannschaft ins sichere Fahrwasser der 1. Kreisklasse führen.

„Eigentlich wollte ich weiter in Wallensen spielen“, gibt der mittlerweile 28-jährige Dreyer zu. Sein neuer Job in Hannover lasse das aber nicht mehr zu. „Das hätte zeitlich nicht mehr gepasst.“ Beenden wollte er seine Karriere aber auch noch nicht – also wechselte er zurück nach Hamelspringe.

Auch was seine Position auf dem Feld angeht, kehrt Dreyer zu seinen Wurzeln zurück. In Wallensen hatte Trainer Stefan Gluba den gelernten Innenverteidiger zum Außenstürmer umfunktioniert. Auch im Sturmzentrum kam Dreyer zum Einsatz. In Hamelspringe soll er die neu eingeführte Viererkette organisieren – gemeinsam mit Maurizio di Tullio, der von der TuSpo Bad Münder kommt.

Als Dreyer seinerzeit Hamelspringe verließ, habe er „an die Bezirksliga nicht gedacht“. Eigentlich wollte er mit seinem Teamkollegen Sascha Meyer nach Altenhagen wechseln – dann bekam er einen Anruf vom damaligen Springer Trainer Ronald Kruse. Vier Jahre blieb er beim FCS, wechselte dann für ein Jahr nach Eldagsen und schließlich nach Wallensen, wo er zuletzt auch die Kapitänsbinde trug. „Ich habe mich in den Jahren weiterentwickelt“, sagt er. Die Erfahrung darf er jetzt an die vielen jungen Spieler im TSV-Team weitergeben.

Die neue Spielzeit werde für Hamelspringe „eine Lernsaison“, sagt Dreyer, der mit einem Platz im sicheren Mittelfeld schon zufrieden wäre. „Und ich will unter den 84 Gegentoren aus der vorigen Saison bleiben“. Der TSV stellte die schlechteste Defensive der Staffel.

Aber jetzt ist ja der neue Abwehrchef da – der aber im ersten Testspiel gleich unter Beweis stellte, dass er auch Tore schießen kann. Beim 3:2-Erfolg in Hachmühlen gegen den SV Altenhagen erzielte Dreyer das zwischenzeitliche 1:1.



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