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Vierter Grieche für die HF? / Heute Pokal in Spenge

Drei Neue will Melching noch präsentieren

Handball (jab). Die Vorbereitung verlief alles andere als optimal für Drittligist HF Springe. Deshalb steht das erste Pflichtspiel der Saison – die Erstrunden-Begegnung im DHB-Pokal am heutigen Sonnabend (19.15 Uhr) bei Westfalen-Oberligist TuS Spenge – auch unter dem Motto: Einspielen für den Start in die Punktspielsaison in einer Woche. „Aber gewinnen wollen wir natürlich jedes Spiel“, sagt HF-Manager Dennis Melching. Ein Sieg könnte sich lohnen: In der zweiten Runde steigen auch die Bundesligisten in den DHB-Pokal ein, mit Losglück winkt ein Heimspiel gegen einen attraktiven Gegner.

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Wegen Komplikationen nach einer Knie-Operation fehlte HF-Trainer Oleg Kuleshov drei Wochen in der Vorbereitung. Ganz fit ist er noch nicht, seit etwas mehr als einer Woche leitet er aber wieder das Training – auf Krücken. „Im taktischen Bereich konnten wir nicht viel machen“, sagt Maximilian Kolditz, „das hat man in den Vorbereitungsspielen gemerkt. Aber es wird besser.“

Ein weiteres Problem in der Vorbereitung: Zum Kader der HF gehören derzeit fest nur acht Feldspieler. Im Training sind daher Lukas Michalsky und Jonas Borgmann aus der Zweiten dabei, die auch mit nach Spenge fahren. „Sie sollen in der neuen Umgebung reinschnüffeln“, sagt Melching, der den Kader aber bis zum Punktspielstart komplettiert haben will. Mit drei Neuen sei er einig, spätestens Anfang der Woche sollen alle Formalitäten erledigt sein. Gerüchten zufolge, die Melching nicht bestätigen will, ist ein weiterer griechischer Nationalspieler dabei – es wäre nach Nikolaos Tzoufras sowie Charalampos Mallios und Theodoros Evangelidis, die wie Torwart Jendrik Meyer ihr Pflichtspieldebüt für die HF geben, der vierte bei den Springern. Die planen nicht mehr mit Niklas Hermann. Der ist derzeit beruflich viel in Ostdeutschland unterwegs und hat deshalb die Vorbereitung verpasst. Ab Oktober will er studieren, wo, steht noch in den Sternen.

Gegen Viertligist Spenge ist Drittligist Springe Favorit. Auf die leichte Schulter wollen die HF die Gastgeber aber nicht nehmen. Denn zum Einen verpasste der TuS als Vizemeister den Aufstieg in die 3. Liga nur knapp. Zum Anderen feierten die Westfalen zuletzt einen Testspielerfolg gegen Springes Staffelkonkurrenten TS Großburgwedel. „Und die werden sich gegen einen Drittligisten eine Chance ausrechnen, weiterzukommen“, sagt Kolditz, „die sehen es bestimmt nicht als Trainingsspiel.“



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