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Drama ohne Happy End für die Handballfreunde

SPRINGE. Was für ein dramatisches Derby. Erst vier Sekunden vor Schluss kassierte Drittligist Handballfreunde Springe gestern Abend den entscheidenden Gegentreffer zum 23:24 (10:12) bei der TSV Burgdorf II. Ausgerechnet Julius Hinz, der Bruder von HF-Kapitän Fabian, erzielte das Tor zum Burgdorfer Sieg.

Tim Otto
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Direkt davor hatten die Schiedsrichter auf der anderen Seite ein Offensivfoul von Springes Tim Otto gepfiffen. Eine umstrittene Entscheidung. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, sagte HF-Pressesprecher Jens Buchmeier, „mit ein bisschen mehr Cleverness nehmen wir den Punkt mit. Aber so ist nun mal der Sport.“

Otto war der überragende Mann der Springer. Dass sich die Gäste im ersten Durchgang auf 10:8 (23.) absetzten, lag vor allem an seinen bis dahin fünf Toren. Dann bekam Otto eine Pause – und Burgdorf drehte die Partie vor 250 Zuschauern, davon die Hälfte aus Springe, bis zur Pause. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Burgdorf erzielte Jannes Krone – ein Springer.

Es war kein besonders gutes, dafür ein kampfbetontes Spiel. Der Wille, dieses Derby der alten Bekannten zu gewinnen, war allen Spielern anzumerken – aber auch die Nervosität. So scheiterte etwa Hendrik Pollex aus dem Burgdorfer Bundesliga-Kader, der in der 3. Liga mit Zweitspielrecht für Springe aufläuft, vor der Pause dreimal von Außen.

Die Gäste erwischten nach der Pause den besseren Start. Fabian Hinz schaffte den Anschlusstreffer, Amer Zildzic sorgte mit zwei Toren in Überzahl für das Springer 13:12 (35.). Die Führung wechselte mehrmals, ehe die HF sich zwischenzeitlich auf 20:17 absetzten (49.). „Aber wir haben keine Ruhe ins Spiel gekriegt“, so Buchmeier. Drei Minuten später stand es 20:20 und wiederum drei Minuten später brachte Burgdorfs Bester Jago Mävers, wie Otto beim VfL Hameln ausgebildet, die Gastgeber wieder in Führung.

Springe drehte das Spiel erneut, lag eineinhalb Minuten vor Schluss noch mit 23:22 in Führung – und stand am Ende doch mit leeren Händen da.



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