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Diesmal keine Mühe in Fredenbeck

Springe/Fredenbeck. Handball-Drittligist HF Springe hat im vierten Saisonspiel den vierten Sieg eingefahren. 33:24 (18:10) gewann die Mannschaft von Trainer Holger Schneider beim VfL Fredenbeck. Dort hatten sich die Springer in den vergangenen Jahren immer schwergetan. Diesmal hatten die Gastgeber nicht ihren besten Tag – zudem zwangen ihnen die starken HF von Beginn an das Spiel auf.

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Von einem Erfolg im Vorbeigehen wollte Schneider denn auch trotz des deutlichen Ergebnisses nichts wissen: „Wir haben uns die ganze Woche gut vorbereitet“, sagte er bei der Pressekonferenz nach dem Spiel, „und wenn du nicht hundert Prozent gibst, wirst du in dieser Liga bestraft.“

Seine Mannen gaben Fredenbeck keine Gelegenheit, sie zu bestrafen. Nach nur sieben Minuten hatten Pawel Pietak zweimal und Arek Bosy viermal getroffen und für eine schnelle 6:1-Führung gesorgt. Der VfL kam danach etwas besser ins Spiel und verkürzte auf 6:4, doch Lukas Reese, der auf Linksaußen den im Abschluss glücklosen Maximilian Kolditz ablöste, nutzte gleich seine ersten beiden Möglichkeiten zum 8:4, „das hat mit gleich viel Selbstvertrauen gegeben“, freute sich der Springer Youngster.

Zwar machten die Gastgeber nun regelmäßiger ihre Tore, Springe antwortete aber meist mit zwei oder drei Treffern in Folge und setzte sich bis zur Pause mit acht Toren ab.

Als Pietak mit dem 23:13 für die erste Zehn-Tore-Führung der Gäste sorgte (39.), begann Schneider, neben Reese auch seinen anderen jungen Spielern Einsatzzeiten zu geben. An der Überlegenheit der HF änderte das nichts: Justin Brand fügte sich auf der Spielmacherposition mit drei Treffern gut ein, Jonas Borgmann löste Bosy am Kreis ab. Mustafa Wendland stand in den letzten zehn Minuten für den erneut starken Jendrik Meyer im Tor und zeichnete sich noch mehrmals aus.

Dass Janis Helmdach nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe disqualifiziert wurde (55.), half Fredenbeck auch nicht mehr. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Schneider. „Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben in der Abwehr kompakt gestanden und im Angriff unsere Chancen klar herausgespielt.“

HF Springe: Meyer, Wendland – Bosy (7), Pietak (7/2), Deutsch (5), Fauteck (3), Reese (3), Helmdach (3), Brand (3/2), Karpstein (2), Kolditz, Borgmann, Gorpishin.jab

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