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Diese Derby-Niederlage tut Gestorf doppelt weh

GESTORF. Der FC Springe hat auch das zweite Derby der Saison beim TSV Gestorf gewonnen. Elf Tage nach dem 5:1-Erfolg im Fußball-Kreispokal gewannen die Springer gestern das Kreisliga-Hinspiel beim TSV mit 3:1 (2:0). Den Gastgebern tat die Niederlage nicht nur wegen verlorenen Punkte weh.

Symbolisches Bild aus der ersten Halbzeit: Gestorfs Ahmet Seegers (l.) stört Springes Philipp Strohecker nur halbherzig. Hoang Tran (r.) beobachtet das Geschehen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Für Gestorfs Tim Symolka war die Partie bereits nach einer knappen Stunde beendet. Im Kopfballduell mit Ousmane Tembely brach er sich die Nase und wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch Kevin Goldschmidt schied verletzt aus, Hoang Tran sah in der Nachspielzeit nach einer Notbremse an Jan Buchholz Rot. „Ich bin froh, dass wir jetzt zehn Tage Pause haben“, sagte Gestorfs Trainer Peter Baron, der ohnehin schon etliche Stammspieler ersetzen musste.

Sein Team wollte an die gute Leistung vom Spiel in Kirchdorf unter der Woche anknüpfen – schaffte das aber erst in der zweiten Hälfte. Die erste Halbzeit gehörte klar den Springern, die früh in Führung gingen. Philipp Strohecker spielte einen Traumpass in die Spitze, TSV-Keeper Patric Howind kam raus, trat aber über den Ball und Tembely hatte freie Bahn (6.). 16 Minuten später landete ein Abstoß von Howind bei Tembely, der ihn direkt in den Lauf von Ferhat Arslan köpfte, der Howind überlupfte – 0:2.

Der FCS machte danach zu wenig aus seiner Überlegenheit – das hätte sich fast gerächt. Denn Gestorf wurde nach dem Seitenwechsel griffiger. Und als die Springer Ahmet Seegers unbedrängt flanken und Jochen Sterling unbedrängt köpfen ließen, hieß es nur noch 1:2 (54.). Als 20 Minuten später FCS-Torwart Ole Niedergesäß am Ball vorbei griff, hätte Sterling ausgleichen müssen, schoss aber am leeren Ball vorbei.

Danach hatte Springe das Spiel wieder im Griff, Howind machte seinen Fehler vor dem 0:1 mehrmals wieder gut, war aber machtlos, als Jan Buchholz nach Querpass von Marvin Wächter frei zum Abschluss kam (90.+2).

„Wir hätten in der ersten Halbzeit schon den Sack zumachen müssen“, sagte FCS-Trainer Ricardo Diaz-Garcia, „ich hatte das Gefühl, dass manche Spieler nur 60 Prozent gegeben haben, das kann sich auch rächen.“

TSV Gestorf: Howind – Lu. Heppe, Goldschmidt (90. Mertens), Hahnenberg, Tran – Fülberg, Bergmann, Symolka (68. Schirner), Seegers – Remmr, Sterling.

FC Springe: Niedergesäß – Okine, Gardeay, Arlt, Özdemir – Boyamba (75. Meister), Strohecker – Wächter, Blech, Arslan (88. J. Buchholz) – Tembely (71. Wißmach).

Tore: 0:1 Tembely (6.), 0:2 Arlan (22.), 1:2 Sterling (54.), 1:3 J. Bucholz (90.+1). Rot: Tran (90.+4, Notbremse).



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