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Sven Lakenmacher über den Sieg, den Kampf und die mäßige Schlussphase beim Auftritt in Kiel

„Die Nachlässigkeiten gefielen mir gar nicht“

Handball (gö). „Wir haben 40 Minuten lang eine konzentrierte Leistung gezeigt, doch die Nachlässigkeiten im letzten Drittel gefielen mir gar nicht. Im Gefühl des sicheren Sieges haben wir die Zügel schleifen lassen, und das können wir uns gegen stärkere Gegner nicht erlauben“, bilanzierte Spielertrainer Sven Lakenmacher die 60 Minuten nach dem 44:37-Auswärtssieg bei der Reserve des THW Kiel.

War in Kiel aktiv am Ball: Spielertrainer Sven Lakenmacher.

Der Trainer, im hohen Norden nach längerer Zeit wieder einmal mit auf dem Parkett, wusste die Leistung und den Auftritt seiner Mannschaft gegen Kiel mit Soll und Haben zu bilanzieren.

Gefallen hatte er ganz besonders an dem sehr guten und sicheren Angriffsspiel gefunden, „wo wir den Ball richtig haben laufen lassen. Auch gegen die verschiedenen Deckungssysteme der Gastgeber fanden wir das richtige Rezept.“

Die Mannschaft hatte kompakt in der Abwehr gestanden, habe in jeder Phase Kämpferherz gezeigt und sei gewillt gewesen, schnell über die Flügel nach vorne zu spielen und die erfolgreichen Abschlüsse zu erzielen.

In der zweiten Halbzeit haben die Springer nicht mehr die Dominanz der ersten 30 Minuten an den Tag gelegt. „Da war ich schon für einen Moment ein wenig sauer auf mein Team. Ich habe zwar Verständnis dafür, dass bei einer 12-Tore-Führung bei meinen Spielern die Konzen-tration ein wenig nachlässt“, so Lakenmacher. Doch könne bei diesem Verhalten der Schuss auch einmal nach hinten losgehen. Im Deckungsverbund hatten die Spieler nicht mehr aggressiv genug zugepackt, und so sei der Gegner besser ins Spiel gekommen und habe selbst die Tore gemacht. Dadurch geriet das flüssige und schnelle Konterspiel ins Stocken, und die Gastgeber wurden aufgebaut. „Das musste so nicht sein, und da müssen wir noch einige Gespräche führen.“

So sei das Gefühl einer guten Leistung nur für 40 Minuten gegeben gewesen. „Das ist schade, wenn wir durch gewisse Nachlässigkeiten unseren sehr guten Eindruck vom Auftritt in Kiel selbst ein wenig schmälern. Eine hohe Leistungsbereitschaft über die gesamte Spieldauer und eine Konstanz in den Abschlüssen ist mir im Hinblick auf weitaus stärkere Gegner lieber“, betonte Lakenmacher.



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