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Die Mannschaft steht im Vordergrund

Bad Münder. Marco Templin spielt ein Ass bei der Minigolf-WM. Der deutsche Nationalspieler schreit seine Freude heraus – und selbst vom anderen Ende der Anlage im münderschen Kurpark schallt es zurück: „Jawoll, Tempel!“ Es macht deutlich: Minigolf ist keineswegs ein Sport für Individualisten. „Der Teamtitel hat den größten Stellenwert“, sagt etwa Jasmin Ehm vom MGC Göttingen, „das Einzel ist nicht so wichtig.“

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Alexander Geist von der BGS Hardenberg Pötter sieht es genauso. Er liegt nach den ersten drei Runden gestern mit 67 Schlägen im Einzel auf Rang 3. „Aber die Mannschaft hat Vorrang“, sagt er, „alles andere ist Zubrot.“ Klar spiele jeder für sich, „aber wir arbeiten ja als Team schon lange auf die WM hin“. Schon zigmal in diesem Jahr war die Nationalmannschaft in Bad Münder und hat auf den WM-Bahnen trainiert.

Zum Team gehören übrigens nicht nur die Spieler: „Auf jeder Anlage gibt es zwei Betreuer“, sagt Ehm. Die suchen etwa die zur jeweiligen Bahn passenden Bälle heraus, halten Sonnenschirme oder geben Tipps. Und wer gerade nicht spielt, feuert an – selbst wenn er den Teamkollegen gerade nicht sieht: „Wir erkennen uns am Schreien aus der jahrelangen Erfahrung in der Bundesliga“, sagt Geist. Die Reaktionen sind nicht nur Aufmunterung für die eigenen Mitspieler, „das ist auch ein bisschen psychologische Kriegsführung gegenüber den anderen Teams“, so Geist.

Nach drei von sechs Runden liegt bei den Herren Titelverteidiger Schweden mit 421 Schlägen in Führung vor Deutschland (426). Auf den beiden Eternit-Runden waren die Schweden jeweils fünf Schläge besser, auf Filz hatte Deutschland fünf Schläge Vorsprung. Heute folgen noch zwei Runden auf Filz und eine auf Eternit. Bei den Frauen führt Österreich (244) vor Deutschland (250) und Tschechien (254).jab



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