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Die Konkurrenz ist zu groß für „JenGeneration“

SPRINGE. Im ersten Moment war die Enttäuschung riesig. Platz 21 unter 29 Gruppen in ihrer Altersklasse belegte die Formation „JenGeneration“ von der Springer Tanzschule Jendrock bei den European Masters im Videoclipdancing.

Die Tänzerinnen von „JenGeneration“ in Aktion.
jan

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Aber als die Mädels eine Nacht drüber geschlafen hatten, waren sie alle stolz auf sich, dass sie überhaupt so weit gekommen sind“, sagt Trainerin und Choreografin Aline Jendrock.

Als Sieger des Deutschland-Cups hatte sich „JenGeneration“ für das Mammut-Turnier in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle qualifiziert. „Grob geschätzt waren da 6000 Zuschauer und 2000 Tänzer“, so Jendrock. Da kann man schon mal nervös werden – und wenn man bedenkt, dass die 12- bis 17-jährigen Mädchen erst seit zwei Jahren gemeinsam tanzen und zum ersten Mal auf einer so großen Bühne standen, „finde ich Platz 21 schon ganz gut“.

Der 19. Rang hätte den Springerinnen gereicht, um ein zweites Mal auf die Bühne zu dürfen. Warum es am Ende nicht reichte, weiß auch Jendrock nicht. „Man bekommt kein Feedback von der Jury, nur die Bewertung“, sagt sie. „Die Mädels waren wirklich gut, aber es war eben ein viel höheres Niveau. Da war keine Gruppe schlecht.“

Trübsal wurde also nicht geblasen. Auch nicht auf der fünfeinhalbstündigen Busfahrt zurück nach Springe. „Da war die Stimmung wirklich super“, so Jendrock.

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