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FC Springe empfängt heute Abend den SV Gehrden / Absicherung im Mittelfeld muss besser werden

Die Kondition stimmt, die Spielpraxis fehlt

Fußball (jab). „Wir brauchen Spielpraxis“, sagt Franz Genschick, Trainer des FC Springe. Es klingt nach dem neuerlichen Spielausfall am Wochenende fast wie ein Flehen. Vielleicht wird er erhört: Heute Abend (19 Uhr) soll auf dem heimischen Aschenplatz an der Harmsmühlenstraße das Nachholspiel gegen den SV Gehrden steigen. Fällt die Partie aus, testet der FCS stattdessen um 19.30 Uhr beim VfB Eimbeckhausen.

Franz Genschick. Foto: jab

Zwei Testspiele und das Punktspiel bei Preußen Hameln II (3:6) – mehr war seit dem Trainingsstart vor fast zwei Monaten nicht drin für die Springer. Immerhin: Es ziehen weiter alle mit, sagt Genschick, der nach der Absage des Spiels gegen den FC Stadthagen am Sonnabend zum Training bat.

Was bislang stimmt, ist die körperliche Fitness beim FCS. Das zeigte sich in der letzten Viertelstunde der Partie bei der Preußen-Reserve. Spielerisch lag dafür in den ersten 75 Minuten noch vieles im Argen. „Wir haben zu große Lücken im Mittelfeld“, sagt der Coach, der die Absicherung vermisste, wenn sich etwa Frank Lübbering in den Angriff einschaltete. „Wir üben es im Training“, so Genschick, „aber nur Spiele bringen uns wirklich weiter.“ Gerade vor dem schweren Auswärtsspiel am Sonntag in Barsinghausen brauche seine Elf noch mehr Praxis.

Nach wie vor liegen die Springer nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Die Ergebnisse vom Wochenende stimmten Genschick positiv. Mit Kirchbrak und Union Stadthagen kassierten zwei direkte Konkurrenten Niederlagen. Mit einem Sieg gegen Gehrden wäre der FCS bis auf einen Punkt an Union dran. Tim Dreyer (Dienst) fehlt, hinter Stefan Meyers Einsatz (Zerrung) steht ein Fragezeichen.

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