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Die Amtszeit endet in sechs Wochen

Springe. Noch knapp sechs Wochen lang dürfen sie sich „Sportler des Jahres“ nennen. Dann endet die Amtszeit von Tischtennis-Ass Martina Fieber und Handball-Torwart Jendrik Meyer, die bei der Wahl im Vorjahr von den NDZ-Lesern zu Springes Besten gekürt wurden. Bei der Sportgala am Freitag, 6. März, werden ihre Nachfolger präsentiert. Während die Abstimmung läuft, hat die NDZ bei den Titelverteidigern nachgefragt: Wie läuft’s eigentlich?

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Mit seiner Ankündigung, Vater zu werden, sorgte Meyer für einen der emotionalsten Momente der Sportgala 2014. Seit dem 1. September ist sein Töchterchen auf der Welt – sie war ein Grund für ihn, die HF Springe im Sommer zu verlassen und zur TSV Hannover-Burgdorf II zu wechseln. Er wohnt in Burgdorf, studiert in Hannover und hat so mehr Zeit für die Familie. „Es ist super, Vater zu sein“, sagt der 32-Jährige.

Auch als Handballer ist er nach wie vor erfolgreich. Die Burgdorfer, die in der vorigen Saison in der 3. Liga Nord noch gegen den Abstieg spielten, sind nun in der 3. Liga Ost im vorderen Mittelfeld dabei. Nebenbei trainiert Meyer bei der TSV noch die Nachwuchs-Torhüter. Die Leistenprobleme, die ihn während der vorigen Saison eine Weile außer Gefecht setzten, spürt er immer noch, „aber ich kann durchgängig trainieren“, sagt er.

Der Glaspokal, den er als Springes Sportler des Jahres erhielt, steht in der Burgdorfer Wohnung auf einer Galerie: „Es ist eine schöne Erinnerung an meine Zeit in Springe“, sagt Meyer. Bei seinem weiblichen Pendant Martina Fieber, steht die Trophäe ebenfalls gut sichtbar auf der Wohnzimmervitrine: „Ich bin damals viel angesprochen, besonders im Ort, weil ich hier ja auch arbeite“, sagt die Völksenerin, die sich nach der Wahl nicht nur für sich selbst freute: „Ich fand es schön, dass damit der Tischtennissport in den Mittelpunkt gerückt wurde“, sagt sie. Den Einzeltitel bei den Stadtmeisterschaften holte sie 2014 und 2015 nicht, dafür triumphierte sie beide Male im Doppel. Nach wie vor spielt sie beim TTC Völksen in der Kreisliga-Herrenmannschaft. „Die Bilanz ist nicht mehr ganz so gut, ich bin aber auch ins mittlere Paarkreuz aufgerückt“, sagt sie, „das ist eine neue Herausforderung.“ Für ein neues Damenteam gibt es beim TTC nach wie vor nicht genug Spielerinnen, „aber ich habe weiterhin nicht die Absicht zu wechseln“, sagt Fieber, „dafür bin ich in meinem Verein zu sehr verwurzelt“.

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  • Noch sind sie Springes Sportlerin und Sportler des Jahres: Martina Fieber...

Noch bis zum Ende des Monats läuft die Wahl zu Springes Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2014. Einen Stimmzettel finden sie in der heutigen Ausgabe beispielsweise auf Seite 9. Einsendeschluss für die Coupons ist Dienstag, 3. Februar. Weitere Infos zur Wahl gibt es hier.



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