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Derby vor Augen, Topspiel im Sinn

Springe. Der Tabellenzweite reist zum Vorletzten – doch von einem leichten Auftakt zur Rückrunde in der 3. Liga Nord für die Handballfreunde Springe kann nicht die Rede sein. Schließlich tritt die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher zum Derby bei der TS Großburgwedel an. „Für mich ist das ein Big-Point-Spiel“, sagt Lakenmacher, „das wird eine schwere Aufgabe.“ Die Springer brauchen einen Sieg, um an Spitzenreiter Wilhelmshaven dranzubleiben, der gegen Aurich ebenfalls mit einem Derby startet – und am nächsten Sonnabend (18 Uhr) in Springe gastiert.

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Großburgwedels derzeitiger Tabellenstand hat für Lakenmacher keine Bedeutung: „Die sind bislang unter ihren Möglichkeiten geblieben. Zuletzt haben sie ansteigende Form bewiesen“, sagt der HF-Coach. Gegen Wilhelmshaven etwa habe die TSG 45 Minuten lang mitgehalten. Wie übrigens auch beim Saisonauftakt in Springe. „Da haben wir uns schwergetan“, erinnert sich Lakenmacher. Das galt besonders für die Defensive, in der der HF-Coach erneut den Schlüssel zum Erfolg sieht: „Wir müssen Großburgwedel aggressiv bekämpfen und uns über die Abwehr Sicherheit holen. Dann wird es auch im Angriff leichter.“

Eine Stütze im Innenblock soll bald auch wieder Maximilian Schüttemeyer werden. Der 21-Jährige sammelte in der Rückrundenvorbereitung nach drei Monaten Pause wegen einer Schulterverletzung erstmals wieder Spielpraxis. „Er braucht noch“, sagt Lakenmacher. „Aber auf seiner Position im Rückraum sind wir gut besetzt – er hat genug Zeit, sich peu à peu wieder zu integrieren.“

Leicht fällt Schüttemeyer es allerdings nicht, sich die Zeit zu nehmen: „Ich bin ein extrem ungeduldiger Typ“, sagt er, „und mit mir selbst eigentlich nie zufrieden.“ Am vierten Spieltag hatte der Rechtshänder sich beim Sturz einen Kapsel-Anriss im linken Schultergelenk zugezogen. Seit zwei Wochen trainiert er wieder unter voller Belastung. Auf dem Feld schont er sich nicht. „Es wäre ja auch doof, wenn ich Angst hätte“, sagt er, „ich habe keine Probleme mehr.“ Krankengymnastik bekommt er zwar noch, aber nur, „damit die Verletzung nicht wieder passiert“.

Auch Schüttemeyer warnt vor Großburgwedel. Im Hinspiel war er noch dabei, „die haben uns ganz schön Probleme gemacht. Dass die im Verlauf der Saison so schlecht abschneiden, hatte keiner erwartet“, sagt er. Derbys seien ohnehin schwer, in diesem käme erschwerend hinzu, „dass wir versuchen müssen, das Spiel nächste Woche gegen Wilhelmshaven auszublenden“.

Mutmacher für die Springer: Von den bisher sieben Derbys in der 3. Liga gegen Großburgwedel gewannen sie sechs.jab



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