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Der Termin passte einfach

GESTORF. Sie ist Springes herausragende Tischtennis-Spielerin – Stadtmeisterin wurde Inga Prelle vom TSV Gestorf jetzt aber zum ersten Mal.

Inga Prelle hat sich breitschlagen lassen, in der Damen-Konkurrenz der Stadtmeisterschaften aufzuschlagen – und gewann souverän den Titel. Foto: Scharf
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Denn jahrelang hatte sie die Damenkonkurrenz beim Turnier der Springer Vereine gemieden und lieber die größere Herausforderung bei den Herren D angenommen. Jetzt trat sie endlich doch bei den Damen an – und sicherte sich souverän den Titel.

Der Grund, warum sie statt am Sonnabend bei den Herren D diesmal am Sonntag bei den Damen spielte? „Ganz einfach: Am Samstag hatte ich keine Zeit“, sagt die 43-Jährige, „und Donnerstag hatten wir noch ein Pokalspiel, da ist ein Tag Pause mehr auch nicht schlecht.“ Die offene Herrenklasse wäre ihr dann aber doch „ein bisschen zu heftig“ gewesen.

Immerhin war die Damen-Konkurrenz mit 17 Teilnehmerinnen diesmal deutlich größer als in den vergangenen Jahren. Gespannt war Prelle auch auf die starken Bennigserinnen. Deren Beste, Lara Hoidis, die wie Prelle auch in der Herren-Kreisliga aufschlägt, war allerdings nicht am Start. Mit den FCB-Zugängen Kerstin Labisch, gegen die sie in der Vorrunde und im Halbfinale spielte, und Anja Stannebein im Finale hatte sie allerdings keine Mühe – alle drei Spiele gewann sie mit 3:0. Das Halbfinale gegen Heike Felis vom Gastgeber TTC Völksen ebenfalls.

Völksens Seriensiegerin Martina Fieber, eine ausgewiesenen Abwehr-Expertin, ging Angriffsspielerin Prelle aus dem Weg. „Schade, gegen sie hätte ich gerne gespielt. Sie drängt mich ja auch schon seit Jahren, dass ich mal bei den Damen mitspiele“, sagt Prelle, die zwischen 2008 und 2012 mit den Damen der SG Ronnenberg in der Verbands- und Landesliga spielte bis ihr der Aufwand zu groß wurde.

Nach Kreuzbandrissen in beiden Knien ist an Leistungssport ohnehin nicht mehr zu denken, „aber für Tischtennis reicht es noch“, sagt sie. Ob sie ihren Titel bei den Damen im kommenden Jahr verteidigt, lässt sie allerdings offen – sie macht es von der Zeit und von der Konkurrenz abhängig: „Immer mit 3:0 zu gewinnen, macht auch nicht so viel Spaß“, sagt sie.



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