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Der Olympiasieger in der Regionsoberliga

SPRINGE. Slava Gorpishin ist zweifacher Olympiasieger, spielte jahrelang in der 1. und 2. Liga, war Trainer und Co-Trainer der HF Springe in der 2. und 3. Liga. Der 48-jährige Russe ist sich aber nicht zu schade, sich beim Neustart der Herren der HSG Deister Süntel in der Regionsoberliga in die zweite Reihe zu stellen.

Slava Gorpishin steht der HSG Deister Süntel auch in der Regionsoberliga als Co-Trainer zur Verfügung.
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Gorpishin wird Co-Trainer von Jan Linke.

Der Olympiasieger als Assistent des Bezirksliga-Handballers? Sieht erstmal komisch aus – ist aber logisch. „Wir hatten schon im Januar vereinbart, dass Jan Linke unser Trainer bleibt. Und wir stehen zu unseren Zusagen“, sagt Henning Jung, der sportliche Leiter der HSG. Damals war noch nicht abzusehen, dass die HF das Drittligateam abmelden und Gorpishin sich später anbieten würde, auch in der HSG mitzuwirken.

Gorpishin ist zwar ein baumlanger Kerl, aber sein Ego nicht so riesig, dass er sein Angebot, die HSG zu unterstützen, deshalb zurückziehen würde. „Die Liga ist doch wumpe“, sagt Gorpishin. „Die Jungs wollen alle und geben Gas. Es macht Spaß.“ Ganz ohne Handball geht es eben nicht.

Chefcoach bleibt Jan Linke. Fotos: Bertram

Und Gorpishin macht es auch nicht nur nebenbei. „Er ist hoch motiviert“, sagt Linke, der betont, dass Gorpishins Ansagen bei der Mannschaft ebenso viel Gewicht haben, wie sein eigenes. Motiviert seien auch die Spieler. „Die Zielsetzung ist bei allen klar angekommen“, sagt Linke, der den Aufstieg in die Landesliga anpeilt.

Zwölf bis vierzehn Spieler seien derzeit immer beim Training, sagt Linke. Die Saison beginnt am 26. August bei der HSG Exten/Rinteln. In etwas mehr als vier Wochen – der Schwerpunkt liegt daher noch auf der Ausdauer und der Antrittsschnelligkeit. „Aber immer mit Ball“, betont Linke.

Mit dem ersten Testspiel am vorigen Wochenende bei Landesligist Großenheidorn II war er trotz Niederlage schon zufrieden (NDZ berichtete), weitere sieben Vorbereitungsspiele folgen noch, alle gegen Gegner, die mindestens ebenfalls in der Regionsoberliga spielen – das nächste steigt am Sonnabend, 17 Uhr, bei Staffelkonkurrent TuS Empelde. „Die sind sehr heimstark, das wird ein guter Prüfstein“, sagt Linke, der jetzt auch auf Pawel Pietak zurückgreifen kann.

Auf der Suche ist er dagegen noch nach einem zweiten Torwart – Marius Körper ist derzeit der einzige Keeper. Trainiert werden die HSG-Torhüter übrigens von Uwe Naumann – auch er ist dem Verein nach der Abmeldung aus der 3. Liga treu geblieben.



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