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Der Nebel stört niemanden

Bad Münder. Neblig ist es an diesem Vormittag im Deister-Sünteltal. Und nasskalt. Die Bedingungen könnten angenehmer sein für die Teilnehmer des 14. Werfertags der TuSpo Bad Münder im Jahnstadion. Allzu sehr beeinträchtigt werden sie durch die eingeschränkte Sicht aber auch nicht. Denn so weit, dass die Speere oder Disken in den Nebel hineinfliegen würden, wirft keiner. Organisator Thomas Webner ist aber zufrieden: „Es war eine gelungene kleine Veranstaltung mit teils sehr ordentlichen Ergebnissen im Seniorenbereich“, sagt er.

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Uwe Barten vom TSV Eldagsen etwa – der älteste Teilnehmer – gab nach jahrzehntelanger Leichtathletik-Abstinenz spontan sein Comeback. Den Diskus schleuderte er dabei auf Anhieb 30,02 Meter weit. In seiner Altersklasse M70 warfen im vorigen Jahr in Niedersachsen nur sechs Männer weiter. Auch mit seinen 9,08 Metern im Kugelstoßen wäre er 2013 nah dran gewesen an den besten Zehn des Landes. Auf das Speerwerfen – die dritte angebotene Disziplin beim Werfertag – verzichtete er zugunsten seiner Hauptsportart Tennis: „Ich habe schon einen leichten Tennisarm“, sagte er lächelnd.

Dafür gab er Speer-Spezialist Alexander Webner, der nach Jahren bei der LG Weserbergland erstmals wieder für die TuSpo startete, ein paar Tipps. Dennoch kam Webner nicht über 34,88 Meter hinaus – im vorigen Jahr kam er an gleicher Stelle noch mehr als zehn Meter weiter. Seine Bestleistung aus dem Jahr 2011 liegt sogar bei 50.06 Meter – allerdings mit dem 100 Gramm leichteren 700-Gramm-Speer. Den schleuderte Tobias Emmermacher von Friesen Bakede (U18) auf 40,43 Meter – die größte Weite des Tages.

Nur zwei Meter hinter ihrer Vorjahresbestweite blieb Duskuswerferin Sina Pohl von der TuSpo Bad Münder zurück. Sie kam auf 31,69 Meter. In die Nähe dieser Weite kam nur die Wunstorferin Linda Bastek (U20) mit 29,29 Metern. Bastek sorgte unter den Teilnehmerinnen für den besten Versuch mit dem Speer: 28,71 Meter. Bakedes Michaela Emmermacher (W15) schaffte 25,17 Meter.

Insgesamt 18 Sportlerinnen und Sportler aus 7 Vereinen waren in Bad Münder dabei – von 19 gemeldeten. Angesichts des Termins in den Osterferien „bin ich damit zufrieden“, so Webner.jab



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