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Der Meister ist für die Bison-Damen eine Nummer zu groß

ELDAGSEN. Für den Meister reicht es noch nicht. Gegen die ERG Iserlohn unterlagen die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg im Bundesliga-Spitzenspiel am Sonntag klar mit 4:12 (3:8). Zuvor hatten die Herren gegen die RESG Walsum mit 5:9 (1:4) verloren.

Lisa Dobbratz (r.) im Duell mit Iserlohns Maren Wichardt. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Weil sie am Sonnabend aber das Kellerduell gegen den HSV Krefeld mit 7:4 (2:1) gewannen, ist der Klassenerhalt so gut wie sicher.

Beim Damen-Spiel stand fast die komplette Nationalmannschaft auf dem Parkett – verteilt auf beide Teams. Ausgeglichen war das Spiel aber nur in den ersten 15 Minuten. In denen spielten die Bisons gegen den amtierenden Deutschen Meister gut mit und gingen durch Kim-Alina Henckels sogar in Führung. Doch dann traf Iserlohns Laura La Rocca binnen drei Minuten drei Mal – und bei den Gastgeberinnen gingen die Köpfe nach unten. Die ERG zog sogar auf 7:1 davon. Henckels verkürzte mit zwei weiteren Treffern zwar noch, aber das Spiel war verloren. Auch der vierte Bison-Treffer durch Britt-Stina Johansson war nur Ergebnis-Kosmetik. „Wir haben gezeigt, dass wir spielerisch mithalten können“, sagte Bison-Trainer Milan Brandt, „aber von der Fitness her ist Iserlohn klar besser. Daran müssen wir arbeiten.“

Schock für die Bisons: Torjägerin Anna Hartje verdrehte sich in der zweiten Halbzeit das Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden. „Hoffentlich ist es nicht zu schlimm“, so Brandt.

SC Bison: Mayer – Henckels (3), Johansson (1), Hartje, Dobbratz, Schulze, Hasenheit, Nowotka, Paul.

Die Bison-Herren feierten gegen Krefeld den erhofften Pflichtsieg. Den machten sie allerdings erst im zweiten Durchgang klar. Die Führung durch Mateus Luther glich Krefeld schnell aus, erst kurz vor der Pausensirene sorgte Milan Brandt für das 2:1. Bis zur 40. Minute erhöhte er auf 5:1. Krefeld kam noch einmal auf 5:4 heran, dann sorgten der reaktivierte Joao Rocha (49.) und Brandt (50.) für die späte Entscheidung. Gegen den Favoriten Walsum verkauften die Bisons sich teuer, kämpften sich von 1:4 zur Pause sogar auf 4:5 heran. Dann kassierten sie binnen einer Minute allerdings drei Treffer in Folge – den Rückstand holten sie nicht mehr aus. Trainer Jörg Kuley war dennoch zufrieden: „Wir haben gut gekämpft.“

SC Bison: Richter, Fragapane – Brandt (7), Luther (2), L. Johansson (2), Rocha (1), R. Johansson, Kuczynski, Stoffle, Bässler, Phillip.

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