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Der Kampf stimmt, das Ergebnis nicht

Nettelrede. Es ging so einiges daneben bei den Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Nettelrede vor dem Heim- und Spitzenspiel gegen Eintracht Hameln: Kim-Leonie Haves und Christin Kruppki sagten kurzfristig ab, das Flutlicht in einer Ecke des Platzes fiel aus – vor allem aber verloren die Nettelrederinnen mit 0:1 (0:0).

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Den Titel kann der TSV aus eigener Kraft damit nicht mehr holen, denn schon das Hinspiel vor drei Wochen hatte Hameln mit 4:1 gewonnen. „Diesmal wäre ein Unentschieden drin gewesen“, sagt Nettelredes Trainer Werner Schwekendiek, „wir haben klar besser gespielt als in Hameln.“ Vor allem habe der Kampf gestimmt, „wir haben nachgesetzt, waren zwingend, aber nicht effektiv“.

Der TSV war besonders bei Freistößen von Kathrin Gaßmann gefährlich, in der zweiten Halbzeit hatte Henrike Sustrath zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Ann-Kristin Rabe hatte Hameln zuvor nach einem Eckball in Führung gebracht (52.). Schwekendiek bot mit Elisa Wente, Mara Schröder und Anne Lenz drei Spielerinnen aus der Zweiten auf. Vor allem Schröder, die zuerst auf der ungewohnten Außenverteidigerposition und später als Libera auflief, verdiente sich ein Sonderlob vom Trainer.

TSV Nettelrede: Bergmann – Schröder, A. Sustrath (73. Tschirch), Gaßmann, H. Sustrath, Oltrogge, M. Schwekendiek (51. Holz), E. Wente, Giebel, Wickert (62. A. Lenz), D. Kruppki.jab

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