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Daumen hoch für die HF

Springe/Bad Münder. Ohne Internet läuft schon lange nichts mehr im Sport. Und auch die sozialen Netzwerke werden immer wichtiger. Kaum eine Mannschaft, kaum ein Verein, der nicht seine eigene Facebook-Seite betreibt, auch in Springe und Bad Münder – das ist schließlich günstiger und einfacher zu pflegen als eine eigene Website. Wir haben nachgeschaut, wer die meisten Anhänger bei Facebook hat – und wer ganz darauf verzichtet.

Facebook

Platzhirsch unter den heimischen Vereinen, die bei Facebook aktiv sind, sind die Handballfreunde Springe. 1650 Nutzer des Netzwerks haben auf der Seite des Drittligisten den „Gefällt mir“-Button angeklickt. In der Rangliste der deutschen Handballvereine liegen sie damit auf Rang 52 – und wenigstens hier vor dem Wilhelmshavener HV...

„Facebook gehört heute einfach dazu“, sagt HF-Pressesprecher Jens Buchmeier, der die Seite pflegt. Der Verein betreibt zwar auch seine eigene Internetseite, „aber bei Facebook ist es einfacher“, so Buchmeier. Vor allem die zeitnahe Bekanntgabe von Ergebnissen stoße auf reges Interesse, sagt er. Zudem teilt er in dem Netzwerk seine eigenen Pressemitteilungen, aber auch Berichte von anderen Medien.

Nach den Handballfreunden Springe kommt lange nichts, was die hiesigen Vereine angeht. Nur gut ein Viertel der Anhänger bei Facebook haben die Handicap-Kickers und der FC Eldagsen, die einerseits nicht wie die HF in einer nationalen Liga spielen – anderseits aber auch weit weniger Aktivität auf ihren Seiten haben.

Auf Bundesebene zu spielen, bedeutet allerdings auch nicht gleich viele Klicks bei Facebook. Rollhockey-Erstligist SC Bison Calenberg etwa bringt es nur auf 253 Anhänger – sogar zwei weniger als die Fußballer im eigenen Verein, die in der 3. Kreisklasse spielen.

Gar keine eigene Facebook-Seite haben die Fußballer des FC Springe. Warum, weiß Sprecher Olaf Feuerhake selbst nicht: „Wahrscheinlich hat keiner die Zeit, sie zu pflegen“, sagt er. Und fügt lachend hinzu: „Unsere A-Jugend hat eine – die reicht uns.“ Tatsächlich zählt der FCS-Nachwuchs zu den fleißigsten heimischen Facebook-Nutzern. Besonders während der Springer Sportlerwahl, für die das Team nominiert war, war Trainer Paul Nieber, der die Seite pflegt, aktiv. Er postete an jedem Tag, an dem der Stimmzettel in der NDZ abgedruckt war, das Porträt eines Spielers: „Ich bin Student, ich habe viel Zeit“, sagt er lakonisch. Seine Mühe wird belohnt: Mit 181 Anhängern liegen die A-Junioren in der Top 10 der Facebook-Rangliste.

Die Fußballer dominieren übrigens die Rangliste. Außer der HF und Bison-Rollhockey hat es keine andere Sportart unter die ersten zehn geschafft. Der Reit- und Fahrverein Springe liegt auf Rang zwölf – hat seine 152 „Likes“ aber immerhin in nicht einmal einem Jahr gesammelt.



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