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Tarps Manager Stephan Thonak freut sich auf das Drittliga-Spitzenspiel morgen gegen die HF Springe

„Das wird ein richtig schöner Nachmittag“

Handball. Der letzte Spieltag der Hinrunde hält das absolute Topspiel der 3. Liga Nord bereit. Der Vizemeister des Vorjahres und aktuelle Spitzenreiter HF Springe gastiert morgen (17 Uhr) beim amtierenden Meister und derzeitigen Zweiten HSG Tarp/ Wanderup. Ein Punkt trennt die beiden Teams, es geht um die Herbstmeisterschaft. NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram sprach vorab mit Tarps Manager Stephan Thonak.

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Die Meisterschaft wird morgen noch nicht entschieden. Aber ein richtungsweisendes Spiel ist es schon, oder?

Nicht unbedingt. Die Liga ist in diesem Jahr deutlich stärker. Unsere letzten beiden Auswärtsspiele (31:36 in Berlin, 32:36 in Magdeburg; d. Red.) haben gezeigt, wie schnell man Punkte lassen kann.

Sie glauben also nicht, dass Tarp und Springe den Titel wieder unter sich ausmachen?

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  • In der vergangenen Saison hatten die Springer um Claus Karpstein (M.) gegen Tarp einen schweren Stand.

Nein, ich habe zum Beispiel Henstedt-Ulzburg noch lange nicht abgeschrieben. Die liegen nur zwei Punkte hinter uns und haben für mich vom Potenzial her die stärkste Mannschaft. Nur eingespielt sind sie noch nicht.

Was erwartet die Springer am Sonnabend in der Treenehalle?

Im Schnitt haben wir knapp 450 Zuschauer. 900 Leute können wir unterbringen. Ich glaube, dass die Halle richtig voll wird, Springe bringt ja sicher wieder viele Fans und den Fanfarenzug mit. Das wird ein richtig schöner Nachmittag.

Und wer hat danach die lustigere Weihnachtsfeier?

In eigener Halle sind zwei Punkte eigentlich Pflicht. Aber Springe ist natürlich keine Kirmestruppe. Das wird ganz eng, wie im letzten Jahr. Da haben wir beide Spiele gewonnen, hatten aber auch Glück.

Inwiefern ist Ihre Mannschaft stärker als im Vorjahr?

Wir haben uns punktuell verstärkt, im Rückraum etwa mit Rainer Kobs aus Kropp, der in den letzten Jahren immer unter den besten zehn Torschützen der Liga war. Tjark Desler hat sich im Rückraum toll entwickelt und ist mittlerweile eine tragende Säule.

Im Tor setzen Sie auf die Jugend.

Ja, da gehen wir mit zwei sehr jungen Leuten ein Risiko ein. Unsere beiden routinierten Torhüter hatten uns nach der Saison verlassen. Wir haben aber in unserem Einzugsgebiet niemanden gefunden, den wir für besser gehalten haben.

Ihr Trainer Kai Nielsen hört nach der Saison auf – weil er nicht aufsteigen will?

Er ist im Hauptberuf Polizist und schon jetzt am Limit. Er wäre der Aufgabe 2. Liga zeitlich nicht mehr gewachsen und war so fair, uns das frühzeitig zu sagen.

Gibt es schon einen Nachfolger?

Wir sind mit drei, vier Leuten in Gesprächen. Es kristallisiert sich ein Favorit raus, aber es steht noch nichts fest.



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