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Elisa Höper hat zum ersten Mal Golf gespielt – und ist dabei auf den Geschmack gekommen

„Das Schwierigste ist die richtige Haltung“

Golf. Golf zählte bislang nicht zu den Sportarten, die Elisa Höper interessierten. Für die NDZ hat sie den „weißen Sport“ beim Golferlebnistag des GC am Deister aber ausprobiert.

Getroffen: Elisa Höper wagt sich zum ersten Mal aufs Grün.

Autor:

Lucie Schwäcke

Der erste Eindruck stimmt: „Man wird sofort nett in Empfang genommen“, sagt die 18-Jährige. An drei Stationen übt sie schrittweise das Golfen, wie weitere knapp 70 Besucher des Erlebnistages auch. Nach dem Üben des richtigen Abschlags und dem so genannten „Putten“ – dem Einlochen – ging es dann das erste Mal auf das Grün.

Die Techniken sofort richtig umzusetzen, ist gar nicht so leicht: „Der Abschlag und der richtige Schwung waren noch gar nicht so schwer“, sagt Elisa. „Das Schwierige ist, die richtige Haltung einzunehmen.“ Von Golflehrer Thomas Hennig gibt es trotzdem ein Lob für ihre ersten Versuche.

„Wir wollen für den Golfsport werben, zeigen, was Golfspielen eigentlich bedeutet“, erklärt GC-Schatzmeister Reiner Deppe die Intention des Erlebnistages. Er kämpft auch gegen die Vorurteile: „Golf ist kein Sport für alte Leute. In jedem Alter kann man spielen.“

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Für Elisa geht es unterdessen weiter mit dem Putten. Ziel ist es dabei, den Ball mit einem Schlag möglichst nah an das mit einer Fahne gekennzeichnete Loch zu schlagen. „Die Schwierigkeit beim Putten ist, dass das Loch sehr klein ist und die Grüns nicht eben sind. Der Ball kann leicht ausbrechen“, sagt Deppe. Doch mit tatkräftiger Unterstützung werden Elisas Versuche immer besser. Per Uebel zeigt auf die Mitte des Grüns und erklärt Elisa den optimalen Schlag: „Nicht zu viel Kraft, der Ball soll ungefähr hier aufkommen.“

Der Golfschwung sei immer gleich, erklärt Deppe. Die Länge der Schläger variiere allerdings. „Jeder Golfer spielt mit 13 Schlägern,“ erläutert er. Auch, dass man wetterfest sein muss, erfährt der Anfänger. Regen ist bei Turnieren keine Ausrede. Und wenn im Winter Golfen kaum möglich ist, treffen sich die Mitglieder einfach so. „Wir legen Wert auf einen familiären Umgang“ so Deppe.

Damit der Erlebnistag, der vom Deutschen Golfverband organisiert wird, noch spannender wird, erhalten die Neuankömmlinge eine Score-Karte, um dort ihre Schläge aufzuschreiben: „Am Schluss gibt es dann einen Sieger“, sagt Deppe. Dabei treten Jung und Alt gegeneinander an, Schon Sechs- und Siebenjährige lernen den Umgang mit Ball und Schläger.

Auch Elisa versucht sich mit dem neu erworbenen Wissen an dem Drei-Loch-Parcours, an dem Doris Grunwald und Thorsten Knaul den Anfängern Tipps geben. Mit viel Konzentration schafft es auch Elisa, den Ball einzulochen. Ihr Fazit am Ende des Tages: „Golfen macht mir wider Erwarten Spaß.“

Parallel zum Golferlebnistag wurde auch ein Neun-Lochturnier für Fortgeschrittene ausgetragen. Zwölf Spieler nahmen teil, mit 42 Nettopunkten gewann Rudolf Brettschneider-Plesse.



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