weather-image

Das Polster soll bequemer werden

Springe. Vier Spiele durfte Steve Goede nach einer Roten Karte nur zuschauen – nur gegen Schlusslicht Arnum gewannen die Bezirksliga-Fußballer des FC Springe in dieser Zeit. In den letzten drei Partien war Goede wieder dabei, alle drei gewannen die Springer. „Ich sehe da keinen Zusammenhang“, sagt der Stürmer vor dem Heimspiel am morgigen Sonnabend (14 Uhr) gegen den TSV Barsinghausen, „wir haben uns einfach besser eingespielt.“

270_008_6718121_spo_Goede_www2.jpg

„Es ist schon was dran, seit Steve wieder dabei ist, läuft es besser“, sagt dagegen FCS-Trainer Markus Wienecke, „er ist wichtig für die Mannschaft. Wenn er Lust und Spielfreude hat, macht es richtig Spaß, ihm zuzusehen.“ Aber selbst, wenn er lustlos wirkt, kann Goede noch ein Spiel entscheiden. Bester Beweis: Der Sieg gegen Evesen, als er mit seiner einzigen guten Aktion im Spiel das Eveser Eigentor zum Springer Erfolg einleitete. „Der Sieg war glücklich“, gesteht Goede, das 5:3 davor in Havelse und das 3:2 zuletzt in Bückeburg seien dagegen verdient gewesen. Selber getroffen hat er in keinem der Spiele, hat aber immer Scorerpunkte gesammelt. Er kann damit leben: „Solange wir gewinnen, ist alles gut.“

Mehr Spaß mache das Fußballspielen nach den drei Siegen in Folge nicht, sagt der Stürmer, „denn es hat vorher ja auch Spaß gemacht“. Ohnehin bemühen sich die Springer, die Serie nicht überzubewerten. „Denn alles, was wir damit erreicht haben ist, dass wir die Abstände nach unten gehalten haben, ein Polster haben wir noch nicht“, sagt Wienecke.

Fortschritte sieht er dennoch: Dass seine Elf nach einem Rückstand wie zuletzt in Bückeburg zurückkommt, „wäre vor drei Wochen noch undenkbar gewesen“. Eine tolle Entwicklung habe vor allem Kay Weddecke gemacht, der als Sechser derzeit ganz stark spiele. Mit dem vierten Sieg in Folge könnten die Springer einen weiteren Rivalen auf Abstand halten. Die Barsinghäuser, bei denen vor einigen Wochen wieder Trainer Carlo de Cosmo das Ruder übernommen hat, liegen drei Punkte hinter dem FCS auf Rang elf.

„Die leben jetzt auch etwas mehr vom Kampf, so wie wir“, hat Wienecke beobachtet, der nur ungern an das letzte Heimspiel gegen Barsinghausen zurückdenkt. „Damals haben sie uns komplett den Schneid abgekauft und hätten viel höher gewinnen müssen als 2:0“, so der FCS-Coach, dem zum ersten Mal in dieser Saison der komplette Kader zur Verfügung steht. Auch Timo Bergold hat seine Rotsperre aus dem Derby gegen Eldagsen abgesessen, „aber nach dem ordentlichen Spiel in Bückeburg müssen wir nicht zwangsläufig die Aufstellung ändern“, so Wienecke.jab



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt