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HF-Manager Dennis Melching über die Erfolgssaison in der Oberliga und kommende Herausforderungen

„Das obere Feld in der Regionalliga ist das Ziel“

Handball (jab). Der Aufstieg ist geschafft, die Oberliga-Handballer der HF Springe feierten ihren Titel bis in den frühen Sonntagmorgen. Es war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die offizielle Meisterfeier im Festzelt am Sonnabend, 23. Mai, die von der Neuen Deister-Zeitung präsentiert wird. Über die glanzvolle bisherige Saison und die kommenden Herausforderungen sprach NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram mit HF-Manager Dennis Melching.

Dennis Melching (l.) bejubelt mir Sönke Koß ein Tor während der

Dennis, Sie hatten während der Saison die Doppelbelastung als Spieler und Manager. Wie anstrengend war es?

Solange der Erfolg da ist, lässt sich vieles überspielen. Der Fehlstart mit zwei Niederlagen war schon eine mentale Belastung, danach war es aber okay, dann stand die Mannschaft.

Aus den vielen guten Einzelspielern ist schnell eine Einheit geworden – war das auch für Sie eine Überraschung?

Wir haben menschlich gute Leute geholt, da geht es halt zügiger.

Wussten Sie gleich, dass es menschlich passt, oder hatten Sie auch Zweifel?

Die Emmerthaler kannte ich schon länger aus vielen Spielen gegeneinander. Bei den Hildesheimern hatte ich nach den Gesprächen schnell ein gutes Gefühl.

Das hat Sie nur bei Mike Hairston getäuscht...

Das war eine Enttäuschung. Es ist nicht schön, wenn man sich auf jemanden verlässt und es dann nicht klappt.

Sie gelten als Architekt der Erfolges. Welchen Anteil schreiben Sie sich selbst zu am Aufstieg?

Das kann ich nicht sagen. Ich habe geholfen, die Voraussetzungen zu schaffen. Aber aufgestiegen ist die Mannschaft und kein Einzelner.

Welchen Anteil hat Trainer Danilo Loncovic?

Er hat die richtige Mischung aus Spaß im Training und der nötigen Ernsthaftigkeit im Spiel gefunden.

Was wünschen Sie sich für den Rest der Saison?

Wir setzen uns mit der Mannschaft zusammen und geben das Ziel aus, die letzten drei Spiele auch noch zu gewinnen. Das 1000. Tor und den Oberliga-Rekord von mehr als 24 Siegen wollen wir noch mitnehmen.

In der nächsten Saison spielen die HF in der Regionalliga. Langfristig das Ende der Fahnenstange, oder soll es noch höher hinaus gehen?

Nein, das obere Feld in der Regionalliga ist das Ziel, mehr ist nicht drin. Aber das ist für Springe schon gut.

Der Aufwand wird sich erheblich erhöhen.

Ja, finanziell und zeitlich. Finanziell, weil wir gute Spieler dazu geholt haben und noch holen werden. Zeitlich, weil die Auswärtsfahrten länger werden und wir viermal in der Woche trainieren werden.

Wie wichtig ist der Aufstieg der Zweiten in der kommenden Saison?

Das fördern wir. Es ist wichtig, dass die Zweite in der Landesliga spielt, damit die Spieler des erweiterten Kaders und eventuell verletzte Spieler dort auf vernünftigem Niveau Spielpraxis sammeln können. Beide Mannschaften werden das gleiche System spielen, damit mögliche Wechsel besser klappen.



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